Ein kleiner Bär bzw. Löwe mit nem Logo-Shirt drüber – wem dies 11 Pfund wert ist…

Mehr Fahnen als Fans - das letzte deutsche Vorrundenspiel in Warrington
4. Gastfreundlichkeit
In den diversen Pubs wurde man (wenn man überhaupt als Frauenfussballfan geoutet, d.h. beachtet wurde) sehr freundlich und „normal“ bedient, was bei Männerveranstaltungen sicherlich doch etwas anders ausschauen würde…Ansonsten hatten die Türsteher diverser Nachtbars bzw. –clubs auch nichts gegen Rucksack oder Motto-T-Shirts einzuwenden (nur bei Turnschuhen bzw. Sportbekleidung wurde einem der Eintritt verwehrt!).
5. Stimmung und Fans
Soweit dies von mir persönlich beurteilt werden kann, zeigten sich von den Skandinaviern erstaunlicherweise die Finnen mit dem optisch größten Anhang, sodass das Halbfinale hoffentlich nicht zu einem Auswärtsspiel für unser Team werden wird.
Die Schweden-Supps werden – wie vermutlich auch die Deutschen - zu einem möglichen und von vorneherein vermuteten Finale eintrudeln. Die Dänen sah ich leider nicht und werde sie auch nicht mehr sehen können.

Applaus und ein Dankeschön an die wenigen aus Deutschland angereisten Fans
Beim englischen Anhang durften gut 3/4 noch nicht alleine in den Pub, was jedoch deren Eltern bzw. Aufsichtspersonen bei England-Spielen ausgiebig übernahmen... Die Stimmung in den beiden von mir gesehenen England-Matches gegen Finnland bzw. Schweden ist jedoch für Frauenfussball-Verhältnisse schon als einzigartig zu bezeichnen – nicht umsonst wurde in beeindruckender Manier gleich zwei mal die 20.000er-Marke geknackt, was man auch an der erzeugten Lautstärke merkte...
Zum deutschen Anhang fällt einem nur ein: „wir sind wenig, aber geil!“ Immerhin war man transparent- bzw. fahnenmäßig optisch mehr als präsent, was auch den (Noch-) Daheimgebliebenen nicht entgangen sein dürfte.
6. Sportliche Leistungen und die der Schiedsrichterinnen
Auch hier nichts Neues, wobei sich fast alle Trainer dieser Euro bis zum jetzigen Zeitpunkt einig sind, dass die Kurve der gezeigten Leistungen der Spielerinnen und die der Schiedsrichterinnen in unterschiedliche Richtungen zeigen. Frankreichs Coach Elisabeth Loisel nahm ihre letzte Pressekonferenz (nach dem Ausscheiden) sogar zum Anlass, die gezeigten Leistungen öffentlich zu kritisieren, was Kollegin Theune-Meyer naturgemäß nicht ganz so verbissen sah – warum soll man sich bei 3 Siegen und 8:0 Toren auch über Schiedsrichter-Leistungen beschweren ?!?
Mein Fazit:
Bislang eine muntere, stimmungsfrohe Euro mit weiterhin ansteigenden sportlichen Leistungen – hoffentlich bleibt das auch so und es wird sich das beste Team dieses Turniers den Titel holen, nämlich Deutschland!
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