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Erste BundesligaDie Bundesliga ist nicht attraktivSilvia Neid will Reduzierung auf acht Mannschaften | ||
Von Nora Kruse (Text und Foto)
13.01.2008
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Die Reduzierung tue nicht nur der Bundesliga gut, argumentiert Silvia Neid. Spielerinnen abnähme. „Der Terminkalender ist ausgereizt“, erklärt Neid und weist auf die Situation durch die Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr hin: Bundesliga, WM-Vorbereitung, vier Wochen in China und anschließend der direkte Einstieg in die Bundesliga. Zwei Wochen Pflichturlaub gab es im Sommer für die Spielerinnen. Wie das in diesem Jahr aussehen könnte, ist noch ungewiss, schließlich finden die Olympischen Spiele in Peking bereits im August statt. Im nächsten Jahr steht die Europameisterschaft im Terminkalender, 2010 eventuell eine Art Confed-Cup als Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2011 im eigenen Land. Jahr für Jahr eine ähnliche Situation in den Sommermonaten. |
Blickt man auf die körperliche Situation der Nationalspielerinnen nach ihrer Rückkehr aus China und die lange Verletztenliste nach den ersten
Bundesligapartien wird die Problematik der hohen Belastung deutlich. Doch eine Lösung ist schwierig. Die Termine der FIFA und UEFA müssten eingehalten
werden, fügt die Bundestrainerin an, Spielraum entstehe einzig in der Gestaltung der Bundesliga, wo viele Interessen aufeinanderprallen: Arbeit im
eigenen Verein, Verpflichtung guter Spielerinnen – alles wichtig für die Findung von Sponsoren. Interessen, für die Neid auf der einen Seite Verständnis
aufbrachte, die sie dennoch der Entwicklung des Frauenfußballs als Sportart unterordnete und in vielen Punkten als Egoismus der Vereine ansehe. | |