Von Jens (Text) und Beate Wolter (Fotos) 23.05.2005
Duch einen deutlichen und nie gefährdeten Sieg in Hamburg rundete Duisburg
seine Vize-Meisterschaft ab. Hamburg hingegen muß sich dringend nach
Verstärkungen umsehen, will man in der nächsten Saison Distanz zu den
Abstiegsplätzen
halten.
Vor Spielbeginn verabschiedete der HSV seine personellen Abgänge. Unter den
Klängen von "Time to say goodbye" und unter dem Applaus des Publikums gingen
Blumen an die Spielerinnen Sarah Günther (1.FFC Frankfurt), Claudia von
Lanken (wird Trainerin der 2. Mannschaft) und Svenja Cohn (Karriereende)
sowie
Präsente an die ebenfalls ausscheidenden Trainer Andrew Pfennig, Co-Trainer
Ismail Yesilyurt, Teammanager Reiner Jordan und Zeugwart Dieter Liebermann.
Wer vielleicht gehofft hatte, Duisburg würde es angesichts der bereits
feststehenden Vize-Meisterschaft etwas ruhiger angehen lassen, sah sich
schnell
getäuscht. Bereits in der 3. Minute strich ein Schuss von Inka Grings nur
knapp
am langen Eck des HSV-Tores vorbei. Zwei Minuten später konnte HSV-Torfrau
Bianca Weech der einschußbereiten Simone Laudehr, deren Deckung von der
HSV-Abwehr während des Spieles öfters vernachlässigt wurde, gerade noch den
Ball
vom Fuß fischen.
Allerdings versteckte sich auch der HSV keineswegs. In der
7.
Minute köpfte Tanja Vreden eine Flanke von Katharina Freitag in die Arme von
Nicole Südholt.
Die 9. Minute brachte dann das 1:0 für Duisburg; die erneut auf halblinks
freistehende Simone Laudehr schoss den Ball entgegen der Laufrichtung von
Weech
in die rechte untere Ecke des HSV-Tores.

Vor dem Spiel wurde Svenja Cohn (Karriereende) verabschiedet. Hier wird sie von Tanja Vreden umarmt
Als dann Grings nur 5 Minuten
später eine langgezogene Flanke über die Torhüterin zum 2:0 einköpfte, war
die
Parie im Grunde schon entschieden. In der 22. Minute (Lattentreffer durch
Linda
Bresonik) und 27. Minute (Doppelchance durch Laudehr und Shelley Thompson)
ergaben sich für Duisburg gute Möglichkeiten, die Torausbeute weiter in
Richtung der 100-Treffer-Marke zu verschieben.