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Erlebnisbericht zu Hamburger SV - FCR Duisburg
Die letzte Fahrt zum Jürgen Krust
Mit Rumelns Fanclub Bierbuden-Power on Tour !!! | ||
| Von Heinz Günter Sporkel 23.05.2005 Es war nicht wie jeder gewöhnliche Sonntagmorgen. Diesmal gab es für mich kein langes Ausschlafen, keine Brötchen kaufen und mit der Familie frühstücken. Ganz im Gegentei:l diesmal hieß es, 4 Uhr morgens aus dem Bett. Waschen, Tasche packen und ab von Bochum nach Rumeln-Markt. Ziel: mit den FCR Fanclub „Bierbuden-Power“ zum letzten Saisonspiel des FCR. Vor allem zum letzten Saisonspiel von Jürgen Krust. Der Trainer, seit acht Jahren in Duisburg, erhielt vom Vorstand keinen neuen Vertrag. Die Fans wollten „ihren“ Jürgen noch ein letztes Mal 90 Minuten bei einem Bundesligaspiel begleiten. 6 Uhr Treffpunkt Rumeln-Markt. Wie zu jedem Auswärtsspiel der Treffpunkt der FCR Fans. Alles war schon im Vorfeld bestens organisiert. Getränke für die lange Busfahrt, Frühstück an Bord, also ein Leben wie Gott in Frankreich. Müde und verschlafen sahen trotzdem dementsprechend die meistens Fans aus. Wer steht auch schon gerne so früh auf? Doch man muss halt Opfer für seinen Verein bringen und das macht man immer gerne.
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Inka Grings, mit 25 Toren Zweite der Bundesliga-Torschützenliste, gönnt sich einen Schluck Bild: Heinz Günter Sporkel
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Annike Krahn (l.) und Anne van Bonn "duschen" ihren Trainer zum Abschied Bild: Beate Wolter
Wenn man seit 6 Uhr gesessen hat, will man auch mal etwas durch die Gegend laufen.
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Fangeschenke für den scheidenden Trainer Jürgen Krust Bild: Heinz Günter Sporkel | |
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Herrlicher Sonnenschein, noch besser kann man es bei einem Auswärtsspiel gar nicht haben und das, wo schlechtes Wetter vorausgesagt worden war. Petrus war an diesem Tag auch FCR-Fan.
Ins Stadion konnte man noch nicht hinein. Die ersten HSV-Spielerinnen kamen und begrüßten die FCR-Fans. Einfach klasse, im Herrenfußball würden die Spieler zu 98 Prozent wortkarg vorbeilaufen. Der feine Unterschied halt, wo beim Frauenfußball der Fan noch Fan ist, scheint beim Männerfußball der Fan oft nur als Last empfunden zu werden. Sicherlich würde das aber kein Verein offen eingestehen. Dann auch Einlass im Stadion. Natürlich ist man gespannt auf die HSV-Hütte. Eine kleine, aber feine Tribüne und direkter Blick auf den Platz. Keine Tartanbahn, beste Bedingungen für einen Fußball-Fan. Sicherlich gibt es auch kleine Mankos, doch lassen wir diese Mal außen vor. Dann kamen sie - die Spielerinnen des FCR 2001 Duisburg. Wie immer, exakt eine Stunde vor Spielbeginn, begann das Warmmachen von Inka Grings und Co. Der normale Zuschauer wäre nach dem Dreiviertel-Stunden-Programm schon einem Muskelkrampf nahe.
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Anne van Bonn "kellnert" Bild: Heinz Günter Sporkel
Die FCR-Fans befestigten ihre Transparente im Stadion. Man scherzte und hatte Spaß. Zusätzlich bekam ich selber aus Hamburg auch von zwei Mädels Besuch. Das rundete für mich persönlich die Sache auch ab.
Vom Spiel schreibe ich jetzt hier mal nichts, zumindest könnt Ihr dazu den
Abpfiff im Stadion. Der FCR hatte 5:0 gewonnen und nun ging die Feier los.
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Mit Wehmut übergaben die Fans Jürgen Krust einen speziellen Präsentkorb. Der Trainer erhielt noch das ein oder andere Geschenk von den Fans.
Die Spielerinnen bekamen Sekt — das hatte für Jürgen Krust auch fatale Folgen. Er musste so etliche Sektduschen über sich ergehen lassen.
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Das Transparent des Fanclubs "Bierbuden-Power" Bild: Heinz Günter Sporkel
Im Bus wurde dann noch einmal die alte Zeit hervorgehoben. Alte Geschichten um den Trainer Krust, seinen Anfang und die Entwicklung beim FCR.
Doch denkt man natürlich auch voller Anspannung an die Zukunft. Wie mag der neue Trainer sein? Wird der neue Coach auch so fannah sein wie der Jürgen Krust?
Wenn es nach den Fans geht, könnte die neue Saison schon wieder losgehen. Die Sommerpause ist da doch eindeutig zu lang.
Es war mit Wehmut ein schöner Tag — mit dem FCR 2001 Duisburg Fanclub “Bierbuden-Power“.
In eigener Sache:
Hallo (Jürgen) Herr Krust,
Schöne Grüße, | |