Abpraller kam zu überraschend für Inka Grings.
Simone Laudehr scheiterte in der 28. Spielminute gleich zweimal an Bianca Weech. Doch in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit kam auch der HSV wieder etwas auf. Nicole Südholt verhinderte ein Tor von Tanja Vreden, als sie einen Tick schneller am Ball war. Saländer mit einem herrlichen Weitschuss am Tor vorbei.
Sarah Günther verpasste eine Vreden Flanke und Anne van Bonn konnte mit einer Grätsche einige Minuten später einen Vreden-Alleingang aufs Tor verhindern.
So stand es zur Pause verdient 2:0 für den FCR Duisburg. Allerdings, mit etwas mehr Konsequenz hätten auch die Hanseatinnen ein Tor erzielen können.
380 Zuschauer erlebten dann den Anpfiff der zweiten Halbzeit. .
Maja Schubert mit einer Chance, doch scheiterte sie mit einem doch schwach geschossenen Schuss.
Linda Bresonik zwang im Gegenzug mit einem tollen 16-Meter-Schuss die HSV Torfrau zu einer Glanzparade.
Einen Fehler von Madleen Wilder konnte Sarah Günther in der 48. Spielminute nicht nutzen.
Drei Minuten später entzaubert Tanja Vreden die FCR-Abwehr und insbesondere Annike Krahn, doch ihr Schuss landete wieder bei Nicole Südholt.
Dann begannen die Minuten der Top-Torjägerin Shelley Thompson. Ein lupenreiner Hattrick in der zweiten Halbzeit brachte die endgültige Entscheidung in der Torjägerliste.
Shelley Thompson markierte ihre Saisontreffer Nummer 28, 29 und 30.
In der 56. Spielminute eine schöne Flanke von Patty Hanebeck, Kopfball Thompson und Bianca Weech war zum dritten Mal geschlagen.
Das Spiel flachte nun etwas ab. Man merkte, dass die Luft allmählich raus war.
Noch einmal Tanja Vreden, diesmal an Duisburgs Torhüterin und auch am Tor vorbei. Vreden zeigte eine sehr gute Leistung und die FCR-Abwehrreihe hatte Mühe, die Stürmerin in den Griff zu bekommen. Doch wenn die Torquote 0 ist hat man halt auch ab und an das Quäntchen Glück nicht und die Abwehr hat alles richtig gemacht.
In der 86. Spielminute spielte die eingewechselte Fatmire Bajmaraj den Ball flach zu Shelley Thompson rüber. Ergebnis wie immer: Tor für den FCR.
Dann legte Shelley noch einmal in der Schlussminute den Ball in Bianca Weechs Tor.
Shelley Thompson gewinnt die Torjägerkanone vor ihrer Vereinskameradin Inka Grings mit