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Bundesliga 20.Spieltag
FSV Frankfurt glänzt und verliert doch den Trainer
FSV Frankfurt - FFC Turbine Potsdam 0:0 | ||
| Text und Bilder von Tom Schlimme 8.5.2005 An diesen Tag werden sich die Fans des FSV Frankfurt noch lange zurückerinnern. Erst trotzte die Mannschaft mit einer starken kämpferischen Leistung dem haushohen Favoriten Turbine Potsdam ein torloses Unentschieden ab, dann stellte sich auf der nachfolgenden Pressekonferenz heraus, dass die Frauenabteilung des Traditionsvereins sich in einer der schwersten Krisen ihrer Geschichte befindet. Als die Spielerinnen vor Anpfiff eine Buchstabenkette mit dem Namen ihres Trainers Frank Fahle bildeten, wirkte das noch wie eine nette Geste gegenüber dem in der Winterpause neu gekommenen Coach, der den Erfolg an den Bornheimer Hang zurück gebracht hat. Doch nach dem Spiel sollte sich herausstellen, dass mehr hinter dieser Aktion steckt: Die Verantwortlichen des FSV haben entschieden, den Vertrag mit Fahle nicht zu verlängern, sondern mit Frank Schwalenberg aus Berlin einen neuen Trainer engagiert. Im Gegensatz zu dem im Frauenfußball sehr erfahrenen und hoch anerkannten Fahle hat Schwalenberg bisher nur Erfahrung im Männerfußball vorzuweisen. Bei der Pressekonferenz wurde deutlich, dass die Mannschaft des FSV diese Entscheidung nicht nachvollziehen kann. ![]()
Bei der Pressekonferenz: von links FSV Abteilungsleiter Frauenfußball Karl-Heinz Kauß, Potsdams Trainer Bernd Schröder, Noch-FSV Trainer Frank Fahle
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Eine kalte Dusche für die Spielerinnen. Keine guten Bedingungen am Bornheimer Hang! V.l: Annika Stunz, Inken Becher, Jennifer Meier, Navina Omilade
Fußball gespielt wurde zwischendurch aber auch noch. Teilweise in strömendem Regen bei
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fast winterlich anmutenden Temperaturen hängte sich das Team des FSV noch einmal voll rein. Wer erwartet hatte, dass die zuletzt anfällige FSV-Abwehr von Potsdam auseinander genommen werden würde, (auch ich hatte
diese Vermutung...) wurde eines Besseren belehrt. Mit großem Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschafts- leistung wurden die schnellen und torgefährlichen Potsdamer Stürmerinnen meist erfolgreich vom Strafraum ferngehalten, und wenn sich sich dann doch einmal durchsetzten, war fast immer ein Bein einer Abwehrspielerin noch dazwischen.
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Saskia Bartusiak setzt sich gegen drei Potsdamerinnen durch. Ganz links Nadine Hagmann, dann Viola Odebrecht, Conny Pohlers und Petra Wimbersky
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U19 Weltmeistern Peggy Kuznik kam ab der 68.Minute zu einem ihrer wenigen Einsätze in dieser Saison
Trotzdem hätte Potsdam das Spiel gewinnen können, wenn Jennifer Zietz in der 51. Spielminute allein vor Torhüterin Uschi Holl diese nicht angeschossen, sondern aus
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kurzer Distanz verwandelt hätte. Auf der Gegenseite gab es allerdings auch eine haarige Situation, als kurz nach Beginn
der zweiten Halbzeit Nadine Angerer außerhalb des Strafraums den Ball mit der Hand spielte, was man auch als Notbremse hätte auslegen können. Schiedsrichterin Tanja Schneider beließ es aber bei der gelben Karte für Angerer.
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Saskia Bartusiak wird von Potsdam umworben. Hier am Ball, beobachtet von ihrer möglichen künftigen Vereinskameradin Petra Wimbersky
FSV Frankfurt:
Holl
FFC Turbine Potsdam:
Angerer
Schiedsrichterin: Tanja Schneider (Edelsfeld)
Zuschauer: 250
Gelbe Karten: Mittag, Angerer
Zu der Situation beim FSV Frankfurt erreichte uns folgender Leserbrief:
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