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Bundesliga 14. Spieltag (Nachholspiel)
Unerwartet deutliche Niederlage
SC Freiburg - FC Bayern München 1:5 (0:2) | ||
| von Johannes Huber
05.05.2005 Von der Papierform her alles andere als eine klare Sache: Der Tabellenachte SC Freiburg empfängt die Damen des FC Bayern München, die vor dem Spiel mit einem Punkt mehr den sechsten Tabellenplatz belegten. Man konnte also eigentlich mit einer ausgeglichenen und spannenden Partie rechnen. Doch es kam anders, bereits in der zweiten Spielminute flankte Pavlina Scasna von der rechten Seite - ein Schuss der treffend mit der Floskel "mehr eine Flanke als ein Torschuß" beschrieben ist - der Ball landete im langen Toreck. Nur zwei Minuten später erzielte Tanja Wörle bereits das 0:2. Nach ungefähr zehn Minuten hatten sich die Freiburgerinnen etwas vom Schock des frühen Rückstandes erholt, wurden etwas stärker und kamen sogar einmal aus der eigenen Hälfte heraus. Nach zwölf Minuten kam der SC zur ersten Torchance, eine wunderschöne Flanke von Karine Levy zur einschussbereiten Katja Bornschein - doch die Münchner Torhüterin Ulrike Schmetz war schneller am Ball und konnte klären.
Ungewohnte Bilder beim Frauenfußball: Rauchschwaden aus dem Block der Münchner Fans Bild: Peter Clesle
Sieben Minuten später prüfte Valerie Maillard aus 12 Metern, halblinks Schmetz erneut, in der 21. Spielminute zog Levy volley ab und setzte den Ball nur an den Pfosten.
In dieser Phase hatten die Bayern Glück, nicht den Anschlusstreffer zu kassieren. Doch der Sturmlauf war nur von kurzer Dauer, der FC Bayern fing sich wieder und war den Rest der ersten Halbzeit in allen Belangen überlegen und hatte
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Tanja Wörle, hier in hervorragender Schussposition, traf heute gleich zweimal. Links die Freiburgerin Kerstin Boschert Bild: Peter Clesle | |
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noch einige Chancen, den Vorsprung auszubauen. So beispielsweise Kathleen Krüger, die eine Vorlage von Scasna nur in die Arme der Freiburger Ersatztorhüterin Alisa Vetterlein schießen konnte (34.); eine Minute später scheiterte erneut Krüger mit einem fulminanten Flachschuss, der nur Zentimeter am Freiburger Gehäuse vorbei streifte.
In die zweite Halbzeit startete Freiburg etwas stärker, bereits in der 48. Minute zog Alena Thom den Ball aus 16 m nur knapp über die Querlatte, 4 Minuten später scheiterte Levy ebenfalls knapp an Schmetz. Nach zehn Minuten in der zweiten Halbzeit flankte Levy wunderbar in den Strafraum, Schmetz konnte den Ball gerade so mit einer Faustabwehr vom Tor wegbringen, legte ihn damit jedoch Bornschein vor die Füße, die abzog, den Ball aber nichts ins Tor bringen konnte, er prallte wieder auf Levy, die von rechts auf die zentral postierte Melanie Behringer flankte, die schließlich aus 18 m Torentfernung, halbrechte Position, den Ball wunderschön ins linke obere Eck zirkelte: 1:2 - es keimte noch einmal so etwas wie Hoffnung auf. Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit hatten die SC Damen ein deutliches Übergewicht, doch das war leider nicht mehr als ein Strohfeuer. In der 74. Minute traf Tanja Wörle nach desolatem Abwehrverhalten zum 1:3, neun Minuten später verwandelte Nina Aigner einen Freistoß aus 18 m direkt zum 1:4. texttexttexttexttext |
Praktisch mit dem Schlusspfiff erhöhte Aigner dann noch auf 1:5. Ein Sieg des FC Bayern der mehr als in Ordnung geht, waren sie doch in allen Belangen dem SC Freiburg überlegen. Bei Freiburg zeigten nur Boschert, Behringer und Levy in der zweiten Halbzeit einigermaßen Normalform. SC Freiburg Vetterlein, Boschert, Söder, Kury, Maillard, Behringer, Bornschein, Kutal, Schneider, Levy, Thom FC Bayern München Schmetz, Eder (88. Hoare), Urbancova, Wörle (88. Seehars), Scasna, Spieler, Partzsch, Aigner, Krüger, Fischer (79. Grießemer), de Pol Zuschauer: 320 Tore:
0:1 Scasna (2.) Schiedsrichter: Schumacher (Oberhausen) Gelb: Söder | |