Marleen Wissink zu verdanken, die sehr geschickt den Winkel verkürzte, dass Wimbersky knapp vorbeischoss.
Insgesamt aber blieb Frankfurt in der zweiten Halbzeit überlegen. Das Siegtor schoss dann wieder Sandra Albertz, die in dieser Saison fast alle ihre Tore erst nach Einwechselung als Jokertore gemacht hat, wieder aus dem Getümmel heraus nach einer Ecke. Vielleicht hätte Nadine Angerer den knapp vors Tor gezogenen Ball
abfangen sollen, aber so war es geschehen. Insgesamt war es ein gerechtes Ergebnis. Frankfurt war den entscheidenden Tick stärker gewesen und hatte das Quäntchen Glück, ohne das es im Aufeinandertreffen dieser praktisch gleichstarken Mannschaften auch nicht geht. Beide Mannschaften präsentierten sich sehr kompakt und durchgehend gut besetzt, so dass es schwer fällt, einzelne Spielerinnen herauszugreifen. Besonders zu loben ist mit Sicherheit die Abwehr von Potsdam, allen voran hier Inken Becher, aber auch Britta Carlson und Sonja Fuss wirkten sehr sicher. Auf Frankfurter Seite ist der Sieg wohl vor allem der geschlossenen Mannschafts- leistung zuzuschreiben, so dass es mir heute unmöglich erscheint, hier eine Spielerin herauszuheben.
Aufstellung:
1.FFC Frankfurt:
Wissink, Jones, T.Wunderlich, Kliehm, Affeld, Hansen, P.Wunderlich, Weber (46.Albertz), Lingor, Garefrekes, Prinz
1.FFC Turbine Potsdam:
Angerer, Fuss, Carlson, Becher, Zietz, Hingst, Omilade, Odebrecht, Wimbersky, Mittag (66. Cristiane), Pohlers
Tore:
0:1 Wimbersky 34.
1:1 Albertz 62.
2:1 Albertz 86.
Schiedsrichterin: Bibiana Steinhaus (Hannover)
Zuschauer: 1650
gelbe Karten: Fuss, Lingor
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