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Bundesliga 21. Spieltag
Duisburg besiegelt Crailsheims Abstieg
FCR Duisburg - TSV Crailsheim 5:0 (1:0) | ||
| von Daniela Schumann (Text und Fotos)
18.05.2005 Die Vizemeisterschaft war gesichert, das Spiel gegen den neuen Deutschen Meister zwei Tage zuvor gewonnen, man konnte demnach sagen: nach der Pflicht folgte die Kür und die hieß in diesem Fall TSV Crailsheim. Die Damen aus dem Schwabenland waren ins PCC Stadion gekommen um mit einem Sieg - so wie ein paar Tage zuvor gegen den ehemaligen Meister Turbine Potsdam - den Klassenerhalt zu sichern. Das Hinspiel hatte der FCR mit 3:0 deutlich gewonnen und wollte diesen Sieg - trotz der geringen Ruhepause von einem Tag - wiederholen. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein begannen die Duisburgerinnen munter und erspielten sich eine deutliche Feldüberlegenheit und Torchance um Torchance. Jürgen Krust, der sein letztes Heimspiel als Trainer bestritt, konnte mit der Chancenauswertung erst einmal nicht zufrieden sein und forderte demnach auch einen konsequenteren Abschluss. Alleine Shelley Thompson hatte den Führungstreffer mehrmals auf dem Fuß.
FCR-Verteidigerin Annike Krahn
Der TSV wechselte bereits früh aus, Christin Schumpa verließ das Feld und wurde durch Goodman ersetzt. Der TSV kam auch zu einer sehr guten Chance, scheiterte jedoch an Silke Rottenberg. Wie erwartet verlegten sich die Gäste darauf sich hinten in der eigenen Hälfte zu verstecken und ab und zu mit Kontern in die Hälfte des FCR zu stürmen. Die Abwehr stand jedoch meistens sicher und so verlebte Silke Rottenberg einen ruhigeren Nachmittag als ihre Kollegin auf der anderen Seite, die ihre Einladung ins Nationalteam mit einer mehr als guten Partie dankte.
Es war Inka Grings, die
in der 43. Minute das 1:0 für den FCR und somit das 85. Tor des FCR in der laufenden Saison schoss. Der TSV
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Das Team des FCR Duisburg wurde nach dem Spiel für die Vizemeisterschaft geehrt | |
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war zur Halbzeit nicht nur mit einem Tor im Rückstand sondern war aufgrund der aktuellen Führung der Essener gegen den FSV Frankfurt abgestiegen.
Nach dem Seitenwechsel hatte auch der FCR ausgewechselt. Simone Laudehr blieb auf der Bank und wurde von Christina Schäpertöns ersetzt. Munter ging der Sturmlauf auf das Tor des TSV weiter und nicht einmal fünf Minuten später war es erneut Inka Grings, die in die Maschen des Gegners traf. Gleichzeitig sah sie die gelbe Karte, da sie ihr Trikot auszog, zur Seitenlinie lief und ihren Trainer „ansprang“. Er konnte dabei, wie das Publikum auf der Haupttribüne, eine Danksagung von ihr an ihn auf ihrem T-Shirt lesen. Ihre Verwarnung nahm sie grinsend von der ebenfalls amüsierten Schiedsrichterin entgegen, die wie die Mitspielerinnen des FCRs diese Aktion mit Humor nahm.
Patricia Hanebeck und Linda Bresonik vom FCR Duisburg Keine drei Minuten später erhöhte Linda Bresonik auf 3:0 und stellte somit das Ergebnis aus dem Hinspiel auf. Ein erneuter Doppelschlag in der 70. und 75. Minute der Duisburger besiegelten das entgültige Ende des TSV Crailsheim. Elena Hauer und Fatmire Bajramaj trafen zum Endstand, wobei Elena Hauer erst sieben Minuten zuvor für Linda Bresonik ins Spiel gekommen war. Madleen Wilder ersetzte Patricia Hanebeck, die bereits in der ersten texttexttexttexttext |
Halbzeit gesundheitliche Probleme hatte. Nach dem Spiel gab es für die Spielerinnen des FCR und für einige Funktionelle Blumen und die Fotografen konnten sich über ein Fotoshooting auf dem Rasen freuen. Offiziell waren zum letzten Heimspiel 840 Zuschauer erschienen, die entweder mit dem FCR die Vizemeisterschaft feierten oder mit dem TSV aufgrund des Abstiegs trauerten, der durch ein 3:0 der Essener besiegelt war. Der FCR wird am Sonntag sein letztes Spiel gegen Hamburg im Norden bestreiten. Für Crailsheim ist die Saison aufgrund des vorgezogenen Spiels gegen Potsdam beendet. Getümmel vor dem Crailsheimer Tor FCR Duisburg Rottenberg, van Bonn, Hauser, Krahn, Schröder, Bajramaj, Laudehr (46. Schäpertöns), Hanebeck (75.Wilder), Bresonik (63. Hauer), Thompson, Grings TSV Crailsheim Kübler, Schumpa (26. Goodman), Gronbach, Held, Würth, Treyer (70. Wagner), Veeh, Jähn, Breunig, Nußelt (75. B.Müller), Hörber Zuschauer: 840 Tore:
1:0 Grings (43.) Schiedsrichter: Müller (Stendal) Gelb: Grings - Held | |