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1.Bundesliga, 2. Spieltag

"Last-Minute-Tor von Martini sichert in der Nachspielzeit den Heimsieg"

SG Essen Schönebeck - FF USV Jena 1:0 (0:0)

Bericht und Bilder von Karin Reuter

28.08.2011 - In den bisherigen Bundesliga Begegnungen gegen den USV Jena war es der SG Essen Schönebeck noch nie gelungen, als Sieger vom Platz zu gehen. Heute wollte man es besser machen und war zudem gespannt auf die Neuzugänge von Jena, die neuseeländische Nationalspielerin Amber Hearn sowie Cheftrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

SGS Essen-Schönebeck

Nach einem ereignisarmen Spiel bedankten sich die siegreichen Spielerinnen aus Essen bei ihren Fans.


Isabelle Wolf, Mirte RoelvinkAm Ende war es dann ganz knapp, fast hätte die SGS nach der 3:0 Niederlage in Frankfurt vor einer Woche auch das erste Heimspiel vermasselt. Denn bis zur 90. Minute stand es immer noch 0:0 im heimischen Stadion "Am Hallo" in Essen. Beide Mannschaften, die in der vergangenen Saison lange gegen den Abstieg kämpfen mussten, begannen kampfbetont und mit vielen Fehlpässen. Bereits in der zweiten Minute versuchte es Jenas Stürmerin Sylvia Arnold mit einem Kopfball, der aber das Tor knapp verfehlte. Die SGS machte es kurz darauf auch nicht viel besser, als Melanie Hoffmann den Ball zu hoch über das Tor setzte. Sonstiges Berichtenswertes - Fehlanzeige!

Zur Pause wechselten beide Trainer, doch Druck auf das gegnerische Tor war kaum zu erkennen. Es blieb ein langweiliges Spiel ohne Höhepunkte, welches von Fehlpässen und mangelnden Ideen beiderseits geprägt war. Immer wieder wurden lange Bälle gespielt, so dass ein Loch im Mittelfeld entstand und kein vernünftiger Spielaufbau zustande kam. Als alle schon mit einem torlosen Remis rechneten, kam der Auftritt von Vanessa Martini, die nach einem Freistoß in der Nachspielzeit (91.+) den erlösenden Treffer per Kopf erzielte und somit den Essenerinnen die ersten drei Punkte sicherte. Für Martini war es zugleich ihr erstes Bundesligator für die SG Essen-Schönebeck.

Bild links: Mirte Roelvink im ungewohnten blauen Jenaer Trikot konnte sich zwar in dieser Szene gegen Isabelle Wolf durchsetzen, aber den schlussendlichen Sieg verbuchten die Essenerinnen auf ihrem Konto.


Fazit:

Essen hatte beim 1:0 gegen Jena das Glück auf seiner Seite, dem Spielverlauf nach wäre ein Unentschieden gerechter gewesen.

Stimmen zum Spiel:

Markus Högner:
„Ich bin überglücklich, aus den ersten drei Spielen wollte ich vier Punkte, letzte Saison haben wir es nie geschafft, ein enges Spiel für uns zu entscheiden”.

Martina Voss-Tecklenburg: „Wenn man in der 91 Minute ein Spiel verliert, tut das richtig weh, es war eine kleine Unachtsamkeit in der letzten Spielminute, die uns den Punkt gekostet hat. Eigentlich hatte das Spiel keinen Sieger verdient”.


Kampf um das Spielgerät: Laura Brosius und Charline Hartmann.Ursula Holl im Essener Tor hatte nicht viel zu tun.Sylvia Arnold im Laufduell gegen Elena HauerJenas Neuverpflichtung: Die neuseeländische Nationalspielerin Amber Hearn.


SGS Essen-Schönebeck:
Holl - Tarr, Dörpinghaus, Martini, M. Hoffmann (81. da Silva Costa), Ioannidou (46. Wolf), Hartmann, Oliveira Leite (74. Dallmann), Mester, Hamann, Hauer

FF USV Jena:
Schroffenegger - Roelvink, Hearn, Radtke, S. Arnold, Kraus, Milde (90. Lehnert), Seiler (46. Löser), Heinze (64. Beil), Brosius, Schiewe

Tore:
1:0 Martini (90.+1.)

Gelbe Karten:- / Hearn

SchiedsrichterinnenVerena-Kordula Schultz (Wolfsburg) mit Katrin Rafalski und Kim-Jana Trenkner

Zuschauer: 818




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