1. Bundesliga, 4. SpieltagEndlich mal wieder ein DreierSG Essen-Schönebeck - 1. FC Saarbrücken 3:1 (1:1) | ||
Text von Karin Reuter 08. September 2010 Endlich konnte der SGS - Anhang wieder einmal einen Heimsieg der eigenen Mannschaft bejubeln. Der letzte Sieg auf eigenem Terrain lag bereits lange zurück! Um genau zu sein war es der 06. Dezember 2009 gegen Freiburg. Damals gewannen die Schönebeckerinnen 3:2, dreifache Torschützin in der Partie war Stephanie Goddard!
Große Freude beim Essener Publikum! Nach langer Zeit kehrte Stephanie Goddard aufs Spielfeld zurück. Essen wollte endlich mal wieder einen Dreier einfahren und dementsprechend begann das Spiel mit viel Tempo. Michele Weissenhofer und Sarah Freutel auf Essener Seite setzten die Saarbrücker Abwehr mit ihren Sturmläufen immer wieder unter Druck. Aber auch die Gäste mit Cynthia Uwak und Nina Rauch waren sehr zweikampfstark und bei ihren schnellen Vorstößen brandgefährlich. Das Spiel gestaltete sich weitestgehend offen und ausgeglichen mit Chancen für beide Mannschaften.
Cynthia Uwak vergab dieses Mal gleich zwei "Hundertprozenzitge", was dem FCS mindest einen Punkt kostete. Dann folgte eine 6-minütige Drangphase der Saarländerinnen. Essen konnte nicht konsequent genug stören und bekam dafür prompt die Quittung. Nach einer Ecke setzte sich Atladottir im Kopfballduell durch. Den Abpraller konnte Nina Rauch erfolgreich verwerten und somit gingen die Gäste mit 0:1 in der 22. Minute in Front. Kurze Zeit später glänzte Essens Lisa Weiß, bei einem Fernschuss von Edwards, mit einer sehenswerten Parade.
Essen drängte jetzt auf den Ausgleich und agierte fortan wesentlich flexibler. Mittelfeldspielerin Vanessa Martini schickte die US-Amerikanerin Weissenhofer mit einem langen Ball auf die Reise, aber diese kam einen Tick zu spät. Kurz vor der Halbzeit wiederum ein langer Ball auf Freutel die sich schön durchsetzen konnte. |
Die Freude und die Erleichterung über den ersten Heimsieg seit dem 06. Dezember 2009 war bei der gesamten Esseneer Mannschaft riesengroß. Zurzeit belegt das Team nun den neunten Tabellenplatz. Richtig interessant dürfte die Partie am nächsten Wochenende werden; denn dann geht es nach Leverkusen | |
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FCS Abwehrspielerin Edwards zog die Notbremse und Schiedsrichterin Marina Wozniak zeigte zu Recht auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Elfer verwandelte Essens Kapitänin Melanie Hoffmann sicher zum 1:1 Halbzeitstand.
Nach Wiederanstoß ging es hoch her. Erst scheiterte Uwak völlig frei stehend an der hervorragend agierenden Lisa Weiß. Anschließend unterlief der lange verletzten Laura Vetterlein ein krasser Fehler in der eigenen Hälfte und ihr völlig missratener Rückpass ging ins Toraus. Den darauf folgenden Eckstoß von Irini Ioannidou konnte Katarina Tarr, per Kopf, zur 2:1 Führung einnetzen. Essen nun mit Oberwasser agierte klug und kämpfte. Doch Saarbrücken drängte weiter nach vorne. In der 65. Minute die nächste Großchance für die Gäste! Ein ausgeführter Eckball landet gefährlich vor dem Gehäuse von Keeperin Weiß, diese unterschätzte den Ball und griff daneben. Aber die Essener Abwehr hatte gut aufgepasst und konnte noch rechtzeitig klären. Eine Minute später war es wieder Uwak die sich gut in Szene setzen konnte, aber ihr Schuss ging knapp vorbei.
Große Verwirrung vor dem Essener Tor als sich Sif Atladottir im Kopfballduell durchsetzen konnte. Dies war gleichzeitig auch der Ausgangspunkt zum einzigen Trffer für Saarbrücken. In der 76. Minute Gänsehautatmosphäre im Stadion „Am Hallo“!!! Nach langer Krankheit kehrte die wieder genesene Stephanie Goddard zurück aufs Spielfeld und feierte ihr Comeback. Sofort schaltete sich diese sich ins Spielgeschehen ein. Essen übte nun permanent Druck im Mittelfeld aus und die Saarbrücker Abwehr geriet arg in Schwierigkeiten. Wieder war es Hoffmann die nach einem Pass von Goddard eine Saarbrücker Abwehrspielerin austrickste und mit einem schönen Linksschuss zum 3:1 für die Entscheidung sorgte. |
Bis kurz vor Schluss hing der Erfolg an einem seidenen Faden, die Zuschauer waren hin- und hergerissen zwischen Hoffen und Bangen. Alles in allem eine gelungene Vorstellung der Essenerinnen, die aber nicht Anlass zum Übermut gibt da noch deutlich stärkere Mannschaften auf die SGS warten. Das nächste Auswärtsspiel führt nach Leverkusen.
Trainerstimmen: Trainer Högner: "Wir haben in unserer Offensive die Konsequenz vermissen lassen und defensiv schlecht bei zwei Bällen reagiert". Trainer Fröhlich: "Das war eine absolut vermeidbare Niederlage in der 2. Halbzeit stand das Spiel lange auf Messers Schneide, es wäre mehr möglich gewesen".
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