1. Bundesliga, 5. SpieltagUnentschieden dank guter kämpferischer LeistungSG Essen-Schönebeck – FF USV Jena 3:3 (1:3) | ||
Text und Bilder von Karin Reuter 20.10.2009 Dank einer guten kämpferischen Leistung blieb der SG Essen-Schönebeck eine weitere Niederlage erspart, während der FF USV Jena weiter das Überraschungsteam der Saison bleibt und auswärts noch ungeschlagen ist. Das Spiel begann energisch und bereits in der 3. Spielminute ging Essen in Führung. Nach einer gescheiterten Abseitsfalle sprintete Stefanie Weichelt Richtung Jenaer Tor und versenkte den Ball im Netz, Torfrau Jana Burmeister war bei diesem Treffer chancenlos. Steffi Weichelt am Boden: hallo Schiri, wo bleibt der Pfiff? Doch in der dritten Minute konnte die Stürmerin zufrieden sein, da erzielte sie die Führung für Essen Jena, wenig geschockt, wurde nun immer stärker und zog das Spiel an sich. Sie waren eindeutig die überlegene Mannschaft. Die SGS war absolut planlos, ohne Tempo mit vielen Fehlpässen und einer eklatanter Abschlussschwäche. Essen wirkte gleichgültig, unmotiviert und lustlos. Es boten sich einige Chancen, die passend zum Spielverlauf, halbherzig vergeben wurden. Diese Unkonzentriertheit ermöglichte dem USV nun eine Vielzahl von Tormöglichkeiten. Nachdem Julia Arnold per Kopf die Latte der Essener traf stand Susann Utes goldrichtig und konnte zum 1:1 Ausgleichtreffer einschieben. Zu diesem Zeitpunkt war Jena drückend überlegen und so kam es wie es kommen musste. Bereits in der 29. Minute erzielte der USV durch Sylvia Arnold den Führungstreffer. Sylvia Arnold und Genoveva Anonma machten der SGS schwer zu schaffen Es ging munter weiter! Die schnelle Genoveva Anonma (etwas zu eigensinnig und oftmals in Abseitsposition) und Sylvia Arnold wirbelten die Abwehr der Gastgeber ein ums andere Mal durcheinander. So war es auch nicht verwunderlich, dass mit dem Pausenpfiff Jena bereits drei Tore auf seinem Konto verbuchen konnte. |
Hier kann Kathleen Radtke noch das Tor für die SGS verhindern. Keeperin Jana Burmeister braucht nicht einzugreifen. Doch Essen drückte weiter und holte den Zwei-Tore-Rückstand aus der ersten Halbzeit im zweiten Durchgang noch auf | |
In der Pause wurde anscheinend den Spielerinnen der SG Essen-Schönebeck bewusst das sie mit 1:3 zurück lagen; denn sie kamen wie verwandelt aus der Kabine. Plötzlich lief der Ball besser und der kurz darauf erzielte Anschlusstreffer durch Stephanie Goddard, begünstigt durch einen Abwehrfehler des Gegners, gab dem Team Aufwind. Susann Utes hat hier nichts zu lachen... Aggressiv ging es nun in die Zweikämpfe und Jena geriet ziemlich unter Druck. Essen war nun das spielbestimmende Team. Während die kämpferische Einstellung nun stimmte, blieben aber die spielerischen Elemente auf der Strecke. Jena fand allerdings kein Rezept gegen nun stark auftretenden Schönebecker. So zahlte sich das Aufbäumen der Essener letztlich aus. Ein in den USV Strafraum gespielter Ball wurde nicht richtig eingeschätzt und Melanie Hoffmann nutzte die Gunst der Stunde und schob diesen platziert zum Ausgleichstreffer ein. Nach diesem Treffer fing sich Jena zwar wieder ein bisschen, letztendlich konnte aber kein Team mehr Akzente setzen und so blieb es auch bis zum Schluss bei diesem Spielstand. |
Aufgrund der engagierten Essener Mannschaftsleistung, hauptsächlich in der zweiten Hälfte, war die Punkteteilung verdient. Jenas Trainerin Heidi Vater zeigte sich ein wenig enttäuscht, dieses Spiel hätte man nicht mehr aus der Hand geben dürfen. Das Krankenlager der SGS: von li. Inka Wesely, Inga Jürgens, Sarah.Freutel, Jessica Bade, Kyra Malinowski
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