1. Bundesliga, 18. SpieltagBayern München bleibt dranSC Freiburg - FC Bayern München 1:5 (0:2) | ||
Text und Bilder von Roland Baumann 21.04.2009 Mit einem deutlichen 5:1 Sieg beim SC Freiburg bleibt der FC Bayern München dem aktuellen Tabellenführer Turbine Potsdam dicht auf den Fersen. Viele leichte Fehler im Abwehrverhalten des SC Freiburg, sowie einige kuriose Torraumszenen ermöglichten den Bayern den Punkteklau im Freiburger Möslestadion, das mit 1258 Zuschauern eine Rekordkulisse bot. ![]() Valeria Kleiner lieferte sich einige rassige Zweikämpfe mit ihrer Ex-Teamkollegin Melanie Behringer. Schiedrichterin Christine Beck ist mit wachem Auge dabei. Nach einer ersten guten Tormöglichkeit durch Myriam Krüger nach zehn Minuten, zeigte die SC-Defensive ungewohnte Unsicherheiten. Im Anschluss an einen Bayern-Eckball konnte Marisa Brunner den Ball nicht festhalten. In höchster Not musste Verena Faißt den Ball von der Linie kratzen. Danach entwickelte sich ein munteres, ausgeglichenes Spiel. In der 23. Minute fiel das erste Tor. Nach einem Freistoß für Bayern kam Nina Aigner im Strafraum an den Ball, lies mit einer Körpertäuschung Valeria Kleiner ins Leere laufen und überwand auch Marisa Brunner. Die Folgezeit zeigte wenig Konstruktives auf beiden Seiten, wobei die Unsicherheit in Freiburgs Abwehr schon auffallend war. ![]() Hier musste Marisa Brunner außerhalb des Strafraums mit einem riskanten Kopfballduell gegen Nina Aigner (18) klären. Verena Faißt (14) war zu weit vom Geschehen entfernt Fünf Minuten vor der Pause bot sich der Heimelf ein riesige Chance zum Ausgleich. Susanne Hartel bediente Martina Moser, die mit einem Drehschuss Birgit Eigner in Bedrängnis brachte. Schiedrichterin Christe Beck wertete die Parade aber zum Unmut des Freiburger Anhangs als auf der Linie geglückt. Die Vorentscheidung fiel postwendend. Melanie Behringer nutze eine erneute Konfussion in Freiburgs Abwehr zum 0:2 Pausenstand. |
Auch wenn's nicht ganz so aussieht, Mandy Islacker verpasste diesen etwas scharf getreten Pass. Marisa Brunner und Julia Ziernstein waren schon geschlagen. Silvie Banecki im Vordergrund beobachtet die Szene. Am Ende gewann die Bayern sicher mit 5:1 | |
Mit diesem Schuss gelang Martina Moser kurz nach der Halbzeit der Abschlusstreffer. Sandra de Pol und Birgit Leitner liesen aber nur dies ein Mal den Ball passieren Nach einer Umstellung im SC-Spiel begann die zweite Halbzeit vielversprechend. Mit einer wunderschönen Kombination zwischen Moser und Hartel gelang Martina Moser der 1:2 Anschlusstreffer. Doch das Glück blieb den Badenerinnen nicht hold. Ein Steilpass von Behringer auf Aigner, dazu eine unentschlossene Abwehr des SC Freiburg, und der alte Torabstand war wieder hergestellt. Dabei hatte Brunner den Ball nach Schiedrichterentscheidung erst hinter der Linie stoppen können. Trotzdem versuchte der Sportclub im Spiel zubleiben. Sowohl Kerstin Boschert, als auch Martina Moser boten sich Möglichkeiten, dem Spiel eine Wende zu geben. In der 70. Minute kam dann das endgültige Aus für Freiburg. Vanessa Bürki hämmerte den Ball in Wembley-Manier an die Latte, von wo er wohl knapp hinter der Torlinie aufprallte und mit Drall ins Feld zurück sprang. Die Torentscheidung zum 1:4 von Christine Beck passte natürlich Freiburgs Anhang überhaupt nicht und auch auf dem Feld gab es einige Diskussionen. In der Schlussphase genügten 2 schnelle Spielzüge zwischen Behringer und Bürki und der Endstand von 1:5 war amtlich. ![]() Nach diesem Eckball blieb Birgit Leitner zusammen mit Bianca Rech Sieger gegen Valeria Kleiner
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Bayerns Trainer Günther Wöhrle kommentierte das Spiel so: 'Das 1:5 ist nicht leicht zu erklären, Freiburg machte das Spiel, aber München die Tore. Es war nicht alles Gold , was glänzte. Mein Team machte zuviele Zuspielfehler. Letztlich fiel das Ergebnis zu hoch aus. Günter Rommel vom Sportclub war sehr enttäuscht, wollte er doch vor dieser Kulisse Werbung für den Frauenfußball machen. Die erste Halbzeit war durchaus noch akzeptabel, doch hat sich auf Dauer die Qualität der Gästeelf durchgesetzt. Das Ergebnis war in Ordnung, weil seine Mannschaft die Spielzüge einfach nicht zu Ende spielte und zuviele unnötige Fehler machte. ![]() Noch ein heißer Fight zwischen Martina Moser und Katharina Baunach
SC Freiburg:
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