1. Bundesliga, 2. SpieltagMühevoller Sieg für den Rekordmeister1. FFC Frankfurt - FF USV Jena 4:1 (1:1) | ||
Text von ViolA 15. September 2008 Auch das 2. Spiel der neuen Saison gestaltete sich für den 1. FFC Frankfurt als eine schwierigen Aufgabe. Die junge Mannschaft aus Jena bot dem Vorjahresmeister in der ersten Halbzeit Paroli und konnte zunächst sogar in Führung gehen, bevor sie schließlich konditionell einbrach und sich mit einer 1:4-Niederlage aus Frankfurt verabschiedete. Von Beginn an spielte Jena sehr gut mit und untermauerte das gesetzte Ziel Klassenerhalt. Dennoch schafften sie es nicht, die Abwehrkette des FFC zu überlisten, die auf Grund einer Verletzung auf India Trotter verzichten musste. Für sie stand Anna Marciak in der Startelf. In dem kampfbetonten Spiel tauchte stattdessen vor allem der FFC immer wieder gefährlich vor dem Tor von Geburtstagskind Tessa Rinkes auf. Doch zeigte sich auch an diesem Tage deutlich, dass die Abstimmung im Frankfurter Team noch nicht ganz stimmte. In der 15. Minute hatte Sarah Günther nach einem Pass von Birgit Prinz die erste große Chance ihr Team in Führung zu bringen. Sie spielte Abwehrspielerinnen und Torfrau aus, verzog dann aber, so dass ihr Ball nur das Aussennetz streifte. Petra Wimbersky vergab in der 20. Minute ebenso wie Kerstin Garefrekes nur drei Minuten später und auch Birgit Prinz scheiterte bei einem Freistoß in der 28. Minute an der Jena Torfrau. ![]() Petra Wimbersky im Zweikampf mit Melanie Groll Ein Rückpassfehler von Gina Lewandowski führte dann nur eine Minute später zur Jena-Führung. Ivonne Hartmann schnappte sich den Ball und traf mit einem sehenswerten Ferschuss aus gut 20 Metern ins Tor. Der Ersatztorfrau des FFCs, Stephanie Ullrich, blieb dabei keine Abwehrchance. Durch diesen Treffer ermutigt spielte Jena immer beherzter nach vorne, störte die Gastgeber- innen früh bei der Ballannahme und kam zu weiteren guten Möglichkeiten. Doch die Frankfurterinnen erhöhten daraufhin den Druck und versuchten den Ausgleich zu erzielen. Sie fanden allerdings in der herausragenden Torfrau Tessa Rinkes ihre Meisterin. Nahezu mit dem Halbzeitpfiff gelang Kerstin Garefrekes, nach einem Eckstoss von Meike Weber, der wichtige Ausgleich zum 1:1 (45.). ![]() Geburtstagskind Tessa Rinkes stoppt Kerstin Garefrekes
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Alexandra Krieger (14) im Zweikampf mit der Jenas Torschützin Ivonne Hartmann (10) | |
Ein völlig anderes Bild bot sich nach der Pause. Die Gäste aus Jena zollten dem hohen Tempo der ersten Halbzeit immer mehr Tribut, gaben sich jedoch zunächst noch nicht geschlagen und versuchten stattdessen wieder in Führung zu gehen. Doch die zur Halbzeit für Anna Marciak eingewechselte Sandra Smisek bereitete der jungen Mannschaft arge Probleme. Nach einem dynamischen Alleingang von Birgit Prinz erkannte Schiedsrichterin Kunick nach einem Foul an dieser zu Recht auf Vorteil, denn der Pass von Prinz erreichte Sturmpartnerin Sandra Smisek. Diese erzielte in der 50. Minute mit einem platzierten Heber über Jenas Torfrau hinweg die 2:1-Führung für den FFC. ![]() Birgit Prinz beim Elfmeter in der 71. Minute, Tessa Rinkes streckt sich vergebens Jena versuchte im Gegenzug den Ausgleich zu erzielen, doch der Ball ging knapp über den Kasten von Stephanie Ullrich. Frankfurt war nun die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings kam des Öfteren, wie auch schon im ersten Pflichtspiel in Bad Neuenahr, der letzte Pass nicht an oder aber es fehlte an der notwendigen Kaltschnäuzigkeit. Sowohl Wimbersky, als auch Smisek und Prinz setzten Tessa Rinkes nahezu im Minutentakt unter Beschuss, scheiterten jedoch zunächst allesamt, bis Jenas Torfrau unglücklich nachhalf und Petra Wimbersky im Strafraum zu Fall brachte. Schiedsrichterin Kunick zögerte nicht und zeigte umgehend auf den Elfmeterpunkt. Birgit Prinz übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß in der 71. Minute zur 3:1-Führung. Damit schien der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen zu sein. Nur vier Minuten später fiel der nächste Treffer. Birgit Prinz setzte sich abermals durch, traf mit einem satten Linksschuss jedoch nur die Latte. Den abgeprallten Ball köpfte Saskia Bartusiak an der Torfrau vorbei ins Netz |
und stellte damit den 4:1-Endstand her. Gegen einen beherzt agierenden Aufsteiger präsentierte sich der 1. FFC Frankfurt noch nicht in Bestform, zeigte jedoch eine Steigerung zum letzten Pflichtspiel. Der FF USV Jena erzielte zu Recht die 1:0-Führung, musste sich dann jedoch der Erfahrung der Frankfurterinnen beugen. Dennoch war Jenas Trainerin mit der Leistung ihres Teams zufrieden. ![]() Jenas Trainerin Heidi Vater
1. FFC Frankfurt:
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