Von Roland Baumann (Text)
und Peter Clesle (Bilder)
23.08.2007
Vor einer überschaubaren Kulisse von 421 Zuschauern trennten sich der SC Freiburg und der Aufsteiger 1. FC Saarbrücken
leistungsgerecht mit einem 1:1. Dabei kamen mit Jasmin Jannermann, Susanne Hartel und die später eingewechselte Valerie
Kleiner drei der Neuzugänge in Freiburgs Reihen zu Einsatz.
Die erste Halbzeit begann von beiden Mannschaften sehr verhalten. Viele Fehlpässe und häufige Abseitsstellungen unterbanden
flüssige Spielkombinationen. Weil auch kaum zündende Ideen kamen, wurden die Abwehrreihen vor nicht all zu große Probleme
gestellt. So dauerte es bis zur 15. Minute, bis Freiburgs Myriam Krüger zu einem nennenswerten Torschuss kam, der aber das
Tor verfehlte. Drei Minuten später konterte Saarbrücken mit einem Superpass auf Lisa Schwab, doch Marisa Brunner im
Freiburger Gehäuse konnte den etwas weit vorgelegten Ball gerade noch entschärfen. In der 22. Minute folgte Saarbrückens
nächste Großchance, als ein Befreiungsschlag gegen die weit aufgerückte Freiburger Elf von Schwab an der Mittellinie
aufgenommen wurde und sie alleine auf Brunner zulief. Der Weg war dann wohl doch zu weit, jedenfalls ging der Ball kläglich
rechts am Tor vorbei. Nach einer guten Szene von Melanie Behringer, die sich rechts durchsetzte, aber mit ihrem Schuss das
Tor verfehlte, waren wieder die Saarländerinnen am Zuge. In der 34. Minute kam Sabrina Meyer über rechts. Ihr Querpass
erreichte die links völlig freistehende Schwab. Die hielt drauf, doch Brunner konnte sicher halten. Kurz vor der Pause
noch einmal Aufregung im Saarbrückens Strafraum. Verena Faißt flankte von links auf die gut postierte Susanne Hartel.
Romina Holz im Saarbrücker Tor ging zwar dazwischen, konnte aber den Ball nicht kontrollieren. Aber auch Hartel
verstolperte den Ball und es ging mit dem 0:0 in die Pause.
Die zweiten Hälfte begann fast mit der gleichen Szene. Wieder eine Linksflanke von Faißt auf Hartel, diesmal mit Köpfchen,
doch wieder
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Punktgewinn auf des Gegners Boden - Saarbrücken hat allen Grund zum Jubeln.
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vorbei. Im Gegenzug prüfte Ann-Katrin Schinkel Freiburgs Torhüterin mit einem Distanzschuss. In der 55. Minute
gab es endlich Zählbares. Die auf der linken Seite immer fleißige Faißt wurde im Strafraum umgerissen. Den fälligen Elfer
verwertete Nicole Söder im zweiten Anlauf zum 1:0.
Nicole Söder bringt ihr Team per Foulelfmeter mit 1:0 in Führung.
Nur drei Minuten später musste die glänzend aufgelegte Brunner vor Saarbrückens bester Spielerin Schwab klären. Langsam
kontrollierten die Breisgauerinnen das Spiel. Vicky Hinsberger handelte sich in der 70. Minute eine Gelbe Karte ein, als
sie die links durchbrechende Behringer foulte. Der Freistoß ging aber übers Tor. In der 81. Minute war es wieder Behringer,
die überraschend aus gut 35 Meter abzog, doch Saarbrückens Torhüterin Holz war auf dem Posten. Doch in der Schlussminute
gaben die Saarländerinnen nochmals richtig Gas. Die erst eingewechselte Julia Leykauf kam links völlig frei zum Schuss,
doch Brunner konnte noch klären. Doch Saarbrücken blieb dran und so gelang Nadine Kessler nach einer
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Rechtsflanke per Kopf in der Nachspielzeit der alles in allem nicht unverdiente Ausgleich.
Wenn sich die beiden Mannschaften in der ersten Liga behaupten wollen, müssen sie sich durchaus noch steigern. Über weite
Strecken war das Spiel einfach zu einfallslos, um die renommierten Clubs der ersten Liga in Verlegenheit zu bringen.
Aufstellungen
Freiburg
Brunner, Jannermann, Boschert (79. Kleiner), Söder, Kury, Hartel, Maier, Behringer, Faißt (61. Haag), Zirnstein
(73. Enoch), Krüger
Saarbrücken
Holz, Schinkel, Hinsberger, Karnbach (28. Meyer), Kessler, Schwab (80. Leykauf), Henning (77. Marozsan), Dinger, Wagner,
Kraus, Blank
Tore
1:0 Söder (55./FE)
1:1 Kessler (90+2)
gelb Hinsberger, Meyer
Schiedsrichterin
Moiken Jung (Worms)
Zuschauer 421
Erste Bundesliga
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