Text von Roland Baumann Bilder von Peter Clesle 6.5.2008
Nach den beiden Niederlagen aus den Nachholsspielen gegen Bad Neuenahr und bei Bayern München meldete sich der amtierende Deutsche
Meister 1. FFC Frankfurt eindrucksvoll zurück. Gleichzeitig riss Freiburgs Serie von zuletzt vier Spielen ohne Niederlage.
Von Beginn an setzte das Team von Jürgen Tritschoks auf Offensive und wirbelte die Abwehr aus dem Breisgau durcheinander. Schon
in der 7. Minute setzte Conny Pohlers einen Querschläger per Fallrückzieher zum 0:1 ins Freiburger Gehäuse. Doch Freiburg fand
ins Spiel, setzte dagegen und kam in der 17. Minute durch Melanie Behringer zum Ausgleich. Die Partie wurde offen und es ergaben
sich eine Reihe von Chance hüben wie drüben. Zunächst setzte Meli Behringer den Ball ans Außennetz. Dann war es Petra Wimbersky,
die völlig frei zum Schuss kam, aber das Tor verfehlte. Einen Freistoss von Behringer köpfte Alexandra Kury knapp am Tor vorbei.
Nach einem Konter von Wimbersky verpasste Pohlers die Flanke. In der 34. Minute entwischte Birgit Prinz Freiburgs Abwehr auf der
linken Seite. Diesmal passte Pohlers genau auf und es stand 1:2. Kurz vor der Pause gab es noch einen Eckstoss für den Sportclub.
Den Befreiungsschlag brachte Martina Moser aus gut 25 Meter postwendend zurück, doch der Ball streifte nur die Latte. So blieb es
zur Halbzeit beim 1:2.
 Petra Wimberskys vergebene Chance aus der 23. Minute
Auch in der zweiten Hälfte wurde das Spiel mit offenem Schlagabtausch fortgeführt. Nach etwa einer Stunde Spielzeit musste die Heimelf aber dem hohen Tempo Tribut zollen. In nur sechs Minuten gelangen den Hessinnen drei Treffer. In der 59. Minute setzte sich Kerstin Garefrekes mit einen schönen Solo gegen Freiburgs Abwehr durch und markierte das 1:3. Zwei Minuten später überrumpelte Conny Pohlers
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Immer wieder suchte der Sportclub (hier mit Martina Moser am Ball) gegen die starken Frankfurterinnen (hier mit Karolin Thomas (links) und Svenja Huth) den Torerfolg
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www.peter-clesle.de
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Freiburgs Torhüterin Marisa Brunner und in der 65. Minute bediente sie Garefrekes mustergültig und es stand 1:5. Damit war das Spiel gelaufen. Erst Minuten vor Schluss passierte wieder nennenswertes. Petra Wimbersky tauchte frei vor dem Tor der Heimelf auf und markierte das 1:6. Angesichtes des sicheren Sieges leistete sich danach Frankfurts Abwehr eine fatalen Rückpass auf seine Torhüterin. Susanne Hartel ging dazwischen und erzielte den Treffer zum 2:6 Endstand.
Jürgen Tritschoks vom FFC war angesichts 'der schwierigen Situation nach den beiden Niederlagen' mit seiner Mannschaft hoch zufrieden. Auch SC-Trainer Alex Fischinger lobte seine Mannschaft für ihren wieder gezeigten Einsatzwillen, aber gegen die Klasse des FFC Frankfurt war nicht viel auszurichten. 'Viel wichtiger ist das nächste Spiel beim Tabellennachbarn in Crailsheim'.
 Zweikampf zwischen Melanie Behringer und Saskia Bartusiak
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 Susanne Hartel (rechts), hier im Zweikampf mit Sarah Günther, gelang kurz vor Schluss noch der Treffer zum 2:6 Endstand
SC Freiburg:
Brunner, Jannermann (54. Hartel), Boschert, Kury, Kleiner, Behringer (66. Enoch), Stegmann, Faißt (77. Haag), Moser, Julevic, Krüger
1. FFC Frankfurt:
Rottenberg, Lewandowski, Pohlers, T. Wunderlich, Prinz, Kliehm (59. Günther), Weber (74. Thomas), Krieger, Garefrekes (71. Huth), Wimbersky, Bartusiak
Tore:
0:1 Pohlers (7.)
1:1 Behringer (17.)
1:2 Pohlers (34.)
1:3 Garefrekes (59.)
1:4 Pohlers (61.)
1:5 Garefrekes (65.)
1:6 Wimbersky (85.)
2:6 Hartel (87.)
Gelbe Karten: Stegmann, Kleiner
Schiedsrichterin: Christine Beck (Magstadt)
Zuschauer: 970
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