Text von Roland Baumann Bilder von Peter Clesle 01.04.2008
In einer lange offen geführten Party entführte der FCR 2001 Duisburg letztlich nicht
unverdient durch drei Grings-Tore die Punkte aus dem Freiburger Weststadion. Mit einer
ähnlich ansehlichen Leistung wie am letzten Spieltag gegen Potsdam, boten die Südbadnerinnen
zwar dem Tabellenzweiten aus dem Rheinland lange Zeit Paroli. Aufgrund der Leistungssteigerung
in der zweiten Spielhälfte konnte aber die Gästeelf den Sieg unter Dach und Fach bringen.
Duisburg spielte gerade in der ersten Halbzeit nicht so konzentriert wie gewohnt, sodass der
Tabellenletzte aus dem Breisgau durchaus zu guten Chancen kam. Zunächst musste Marisa Brunner
in Tor des Sportclub aber ihre Klasse beweisen, als sie erst ein Solo von Stefanie Goddard
und kurz drauf einen Schuss von Turid Knaak entschärfte. Doch auch die Heimelf mit Melanie
Behringer mit einem Pfostentreffer und Kerstin Boschert mit einem Distanzschuss hatte ihre
Möglichkeiten. Sekunden vor den Halbzeitpfiff fiel dann doch das 0:1. Ein von Inka Grings
getretener Freistoss wurde abgefälscht und Marisa Brunner war geschlagen.
 Duisburgs Weltmeisterin Simone Laudehr (links) im Laufduell mit Freiburgs U19-Nationalspielerin Verena Faißt
Die Drohung der Gästetrainerin Martina Voss, 'am liebsten acht Spielerinnen auszuwechseln',
fruchtete. Nach dem Wiederanpfiff kamen die Rheinländerinnen engagierter ins Spiel. Bei
einem Eckball in der 54. Minute war wieder Inka Grings per Kopf zur
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Die zwei Abwehrorganisatorinnen im direkten Duell: Duisburgs Annike Krahn am Ball, verfolgt von Kerstin Boschert
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Stelle und markierte
das 0:2. In der Folgezeit kontrollierte Duisburg das Spiel, letztlich passierte aber nichts
nennenswertes. Erst in der Schlussminute, als Freiburg nochmals aufmachte und alles
versuchte, gelang Inka Grings bei einem Konter der 0:3 Endstand.
 Inka Grings, hier bedrängt von Melanie Behringer, erzielte alle drei Tore dieses Spiels und schoss sich damit in der Torschützenliste der 1. Bundesliga auf Platz 2 hoch
Martina Voss war dann auch nur mit dem Ergebnis zufrieden. Sie vermisste die Sicherheit
und Ruhe im Spiel und musste nach guten Aktionen immer wieder Fehler ihrer Elf feststellen.
Alex Fischinger sah gerade in der ersten halben Stunde seine Elf agressiv auftreten. Er
war begeistert, dass seine Mannschaft nicht aufgibt und so immer noch Hoffnung auf den
Klassenerhalt weckt.
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 Die beiden kennen sich gut aus der U17-Nationalmannschaft des DFB: Turid Knaak (links) und Valeria Kleiner
SC Freiburg:
Brunner, Boschert, Söder (75. Haag), Kury, Kleiner, Hartel (60. Maier), Behringer, Graf,
Faißt, Moser (65. Stegmann), Krüger
FCR 2001 Duisburg:
Längert, van Bonn, Kiesel, Grings, Hanebeck, Laudehr, Goddard (65. Hegering), Krahn,
Fuss (54. Pedersen), Schröder, Knaak (65. Martini)
Tore:
0:1 Grings (45.)
0:2 Grings (54.)
0:3 Grings (90.)
Gelbe Karten: Boschert / Hanebeck
Schiedsrichterin: Miriam Dietz
Zuschauer: 325
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