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1. Bundesliga, 4.SpieltagApollinaris glänzten 90 Minuten SC Bad Neuenahr - SG Essen Schönebeck 6:0 (4:0) | ||
Text und Bilder von Heinz Günter Sporkel15.10.2006 Die Mannschaft von Trainer Dietmar Schacht hatte sich vor dem Spiel gegen die SG Essen Schönebeck viel vorgenommen. Ziel war es den neuen Tabellenführer von der Spitze zu stoßen und die drei Punkte in der Heimat zu behalten. Der SC hatte um 15.45 Uhr seine Aufgabe erfüllt und dabei hervorragenden Fußball gezeigt. Die SG Essen Schönebeck hingegen hatte neunzig Minuten lang enttäuscht. Sicherlich hatte sich Trainer Ralf Agolli den Sonntag anders vorgestellt. Seine Mannschaft sollte mit einer guten Leistung in Bad Neuenahr aufhorchen lassen. Doch schon nach zwölf Spielminuten war das Spiel für den SC Bad Neuenahr unter Dach und Fach. ![]() Nach zwölf Minuten mit dem Latein am Ende: Ralf Agolli Der SC07 hatte mehrere Ausfälle zu beklagen. Besonders schlimm ergeht es momentan Sandra Albertz. Die Stürmerin laboriert wieder unter dem Pfeifferschem Drüsenfieber. Das gesamte Fansoccerteam drückt Sandra die Daumen und wünscht Gute Besserung. Auf der Bank hatte Dietmar Schacht gerade einmal drei Einwechselspielerinnen, darunter auch Hilfe aus der zweiten Mannschaft. Ralf Agolli dagegen konnte fast aus den Vollen schöpfen. Mandy Islacker Einsatz wäre noch zu früh gekommen. Stefanie Weichelt konnte ihre Verletzung einigermaßen auskurieren. Zurück zu den ersten zwölf Minuten. Sage und schreibe die ersten vier Spielminuten hatte der SC leichte Vorteile, Schönebeck konnte noch dagegenhalten. Doch Lydia Neumann nutzte dann einen katastrophalen Abwehrfehler zum 1:0 für den SC Bad Neuenahr aus. Dabei war Neumann schneller als drei Defensivspielerinnen der SGS.
Für Lydia Neumann entwickelt sich die SGS zu einem Lieblingsgegner. Anscheinend trifft sie im heimischen Rund immer gegen Essen.
In der achten Spielminute dann das 2:0 für die Apollinaris. Celia Okoyino da Mbabi zieht ab. Stefanie Löhr hält den Ball, doch kullert er ihr aus der Hand ins Tor.
Mbabi, Isabell Bachor und Sandra Minnert konnten nach belieben schalten und walten. Die Defensivabteilung der SGS befand sich im Tiefschlaf und ließ den Gegner zuviel Raum. |
Anstoss der Torschützinnen Neumann und Bachor | |
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Bachor nur durch ein Foulspiel bremsen. Es folgte ein Elfmeter für die Heimmannschaft. Sandra Minnert sagte Danke und schoss den Elfer trocken in die rechte Ecke. ![]() Der Elfmeter schlägt gleich rechts unhaltbar ein Dietmar Schacht strahlte im ganzen Gesicht für Ralf Agolli war es um 14.12 Aschermittwoch im Oktober. Das Spiel lief weiter. Bad Neuenahr spielte hervorragenden Fußball. Man hatte den (noch) Spitzenreiter im Griff. Gerade einmal Melanie Hoffmann von der SGS war bemüht sich gegen die Niederlage aufzubäumen. Der Rest schien schon auf Schadensbegrenzung zu spielen.
In der 35.Spielminute sah man an diesem Tag in einer Aktion das indiskutable Abwehrverhalten von Schönebeck. Isabell Bachor konnte von der linken Seite ungedeckt und ohne Bedrängnis das runde Leder zu Mbabi spielen. Mbabi ebenfalls unbedrängt mit einer schönen Flanke im Strafraum. Ann-Kathrin Sabel, natürlich ohne Gegenspielerin, köpfte den Ball knapp an Stefanie Löhr’s Tor vorbei.
Im Gegenzug die einzige Tormöglichkeit für Essen. Mirja Kothe auf Linda Bresonik über das Tor.
Doch das 4:0 ließ nicht sehr lange auf sich warten. Ein sehr schneller Abschlag von Kerstin Wassems auf Isabell Bachor. Die Stürmerin war schneller als die SGS. Stefanie Löhr kommt aus dem Tor wird dann auch von Bachor umkurvt und drin das Ding.
Halbzeitpause in Bad Neuenahr. Für Essen war der Pfiff eine Erlösung aus fünfundvierzig Minuten Qual. Didi Schacht hätte gerne sofort weiter spielen lassen. |
Doch in der 71.Spielminute dann noch ein toller Treffer von Mbabi zum 6:0 zum verdienten Sieg.
Bei schönem Wetter konnten sich die Fans des SC Bad Neuenahr über schönen Kombinationsfußball erfreuen. Einziger Wermutstropfen ist die Zuschauerzahl. Das Spiel und besonders der SC hätte mehr als 700 Zuschauer verdient gehabt. Die SG Schönebeck wird sich an die kommenden Aufagben wieder nach oben ziehen. Heute hatte man einen absoluten Blackout.
Der Sieg war auch in der Höhe absolut Verdient.
![]() Warmmachen vor dem Spiel: Goeßling, Minnert und Bachor
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