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1. Bundesliga, 7.SpieltagSelbsterfüllende ProphezeiungSC Freiburg - FCR 2001 Duisburg 0:3 (0:1) | ||
Text von Johannes Huber (www.dorfgeschwaetz.de) 13.11.2006 Mit einem sehr durchwachsenen Auftritt konnte der FCR 2001 Duisburg im Freiburger Weststadion den Sportclub Freiburg vor 220 ZuschauerInnen mit 0:3 besiegen. Dem Spielverlauf nach ein mehr als schmeichelhaftes Ergebnis. Das sah auch Duisburgs Trainer, Dietmar Herhaus nach dem Spiel so: "Wir haben gut angefangen, aber nach dem 1:0 haben wir alles vergessen was wir uns vorgenommen haben. Mit dem Sieg sind wir zufrieden - mit der Leistung nicht." Nach kurzem Abtasten kam der SC bereits in der siebten Spielminute zur ersten Großchance. Katja Bornschein brachte den Ball von links in den Strafraum der Duisburgerinnen, Alexandra Kury verfehlte mit ihrem Kopfball das Gehäuse von Katrin Längert nur um Zentimeter. Eine Chance aus der Abteilung 'muss man machen'. Quasi im Gegenzug gab es jedoch die kalte Dusche für die Breisgauerinnen, Verena Faißt patzte an der Strafraumgrenze, so dass die Duisburger Gegenspielerin die freistehende Simone Laudehr bedienen konnte, die mit einem Schüsschen die Freiburger Torhüterin Marisa Brunner überwand und das 0:1 markierte (10.). Eines von zwei Gegentoren, bei denen Brunner nicht gerade glänzte.
Das 1:0 durch Simone Laudehr. Verena Faißt im mittleren Bild kann sie nicht mehr am Schuss hindern, Francesca Weber kommt unten zum Gratulieren Nach einer Viertelstunde dominierte dann Freiburg das Spiel und gab diese Dominanz in der ersten Halbzeit auch nicht mehr ab. Die Chancen hatte indes Duisburg, meist praktisch aus dem Nichts. So kam Viola Odebrecht in der 23. Spielminute nach einem Freistoß von Anne von Bonn zu einer Kopfballchance, die jedoch weit am Tor vorbei ging; fünf Minuten später passte Patricia Hanebeck auf die im Strafraum postierte Nicole Bender, doch Brunner war schneller und pflückte Hanebeck den Ball praktisch vom Fuß; weitere fünf Minuten später eine ähnliche Situation, Jennifer Oster passte den Ball scharf von rechts in den Strafraum, und wieder war es Brunner, die vor Bender rettete. ![]() Freiburgs Keeperin Marisa Brunner rettet hier in höchster Not vor Nicole Bender. Sieht nicht ungefährlich aus, doch Bender traf Brunner nicht. Im Hintergrund von links: Patricia Hanebeck, Verena Faißt und Alexandra Kury Sieben Minuten vor dem Ende der |
Einer der vielen Zweikämpfe zwischen Duisburgs Simone Laudehr (am Ball) und Freiburgs Verena Faißt. Jennifer Oster schaut zu Weitere Fotos von Peter Clesle findet ihr unter: www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/709767 | |
ersten Halbzeit kam Oster nochmals sträflich freistehend zum Schuss, doch Brunner hielt. ![]() Duisburgs Neuzugang Viola Odebrecht spielt hier den Ball, bevor Nadine Enoch sie angreifen kann. Links im Hintergrund Sandra Schmidt Im weiteren Verlauf verflachte das Spiel etwas, Freiburgs Offensivaktionen waren "zu durchsichtig", wie der Trainer Dietmar Sehrig nach dem Spiel anmerkte, Duisburgs Bemühungen endeten im Toraus, oder scheiterten zuvor schon an der Abseitsregel. Eine Viertelstunde vor dem Ende entschied Laudehr die Partie, als sie eine schön herausgespielte Chance aus abseitsverdächtiger Position zum 0:2 verwertete (74.).
Das 2:0 durch Simone Laudehr. Im Hintergrund Corinna Schröder und Verena Faißt, Torfrau Marisa Brunner ist hier ohne Chance, im unteren Bild kommt Alexandra Stegmann zu spät Sechs Minuten später dann der zweite Fehler der Schweizer Nationaltorhüterin: Hanebeck zieht aus rund 20 Metern den Ball auf Freiburgs Tor, eher eine Verlegenheitslösung, doch Brunner unterlief den Ball und dieser zappelte im Netz. 0:3 (80.). Die letzte gute Chance des Spiels hatte die zwischenzeitlich für Myriam Krüger eingewechselte Jeanne Haag, als sie eine Ecke von Katja Bornschein nur um Zentimeter am Tor vorbeiköpfte. |
Nach dem Spiel bekundete Freiburgs Trainer Sehrig sein bedauern, "heute wäre mehr drin gewesen, ich hätte mehr von Duisburg erwartet". In der Defensive sei Freiburg relativ gut gestanden, habe aber das "0:1 selbst vorbereitet". ![]() Zwei ehemalige Spielerinnen besuchten die Partie: Monica Di Fonzo (links) und Anna Müller nahmen Christine Kaltenbach in ihre Mitte
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