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1. Bundesliga, 17. SpieltagHoffmanns Aus drehte das SpielSG Essen Schönebeck - 1. FFC Frankfurt 2:3 (2:0) | ||
Text und Bilder von Heinz Günter Sporkel30.4.2007 Die SGS erwartete am Sonntag den Deutschen Meister 1. FFC Frankfurt. Die Fans hatten kein gutes Gefühl. Rechtzeitig vor dem Topspiel schwoll die Verletztenliste wieder an. Steffi Weichelt muss bis Herbst pausieren. Jennifer Balkenhol wird operiert. Mandy Islacker fällt weiterhin aus. Hauptsache nicht zu Hoch dachte man „Am Hallo”. Auch der FFC hat seine Verletzten. Steffi Jones konnte nicht spielen war aber genauso präsent wie Silke Rottenberg. Allerdings hat der FFC Frankfurt halt noch eine Schippe Qualität und Erfahrung mehr auf der Ersatzbank als die SG Schönebeck. Anja Kunick pfiff das Spiel an. Beide Abwehrreihen scheuten sich nicht, die Zweikämpfe anzunehmen. So passierte vor den Toren von Uschi Holl und Steffi Löhr nicht viel. Der FFC wirkte zwar einen kleinen Tick besser, kam aber nicht so richtig zum Zuge. Nach einem Foul an Sandra Deilmann im Strafraum zeigte die Schiedsrichterin auf den Punkt. Diesmal nahm sich Linda Bresonik den Ball und verwandelte sicher oben im rechten Giebel zum 1:0 für Essen. ![]() Beim Elfmeter von Linda Bresonik (ganz links) gab es für Frankfurts Keeperin Uschi Holl nichts zu halten Jetzt wurde Frankfurt richtig wach und spielte noch konsequenter. Birgit Prinz hatte die erste Möglichkeit nach einer tollen Einzelaktion und schoss am Tor vorbei. In der 36. Spielminute markierte Mel Hoffmann das 2:0 für Essen. Herausgegangen nach einer tollen Aktion von Linda Bresonik und Charline Hartmann. Linda Bresonik hatte eine Minute später das 3:0 auf dem Fuß. Ob sich der FFC davon erholt hätte, ich bezweifele dies sehr. ![]() Vorher nicht zu erwarten: In der ersten Halbzeit fast gleichwertig: Von links Tina Wunderlich, Charline Hartmann, Karina Hellmann, Kerstin Garefrekes und Marlene Kowalik. Scharfe Augen erkennen noch das Ohr von Nia Künzer, doch wer sich hinter Hartmann verbirgt, ist wohl nicht zu entschlüsseln! Die SG Essen Schönebeck sagte „Hallo” im Sportpark Am Hallo. Die Sensation lag in der Luft somit waren auch die Schönebeck Anhänger geweckt. Vor der Pause passierte dann nichts mehr. 2:0 damit hätte wohl Keiner gerechnet. Doch es war erst Halbzeit und somit noch eine Dreiviertelstunde zu spielen. ![]() Birgit Prinz sorgte für die meiste Gefahr vor dem Essener Tor. Hier wird sie bedrängt von Sandra Deilmann, während Melanie Hoffmann sich zur Unterstützung bereithält Nach der Pause wurde das Team aus Hessen stärker. Doch Melanie Hoffmann und Linda Bresonik ließen den Meister nicht ins Spiel kommen. In der 51. Spielminute dann der Knackpunkt im Spiel. Mel Hoffmann wurde behandelt und musste verletzt vom Platz. Ralf Agolli ahnte, was denn wohl |
Essens Torhüterin Steffi Löhr zeigte einige Glanzreaktionen. Hier hat sie den Ball sicher vor Petra Wimbersky (20) und Sandra Smisek | |
kommen würde.
Der FFC bekam das Spiel in den Griff. Die individuelle Klasse der Spielerinnen setzte sich nun durch. ![]() Öfter als Paar in diesem Spiel: Kathrin van Kampen (links) und Kerstin Garefrekes In der 59. Spielminute dann wieder Kerstin Garefrekes mit einem wuchtigen Kopfball und Stefanie Löhr wieder in Sepp Maier Manier. Doch Dauerdruck erzeugte auch Fehler. Der Anschlusstreffer eher ein Geschenk. Ein Befreiungsschlag aus dem Strafraum landete irgendwie bei Kerstin Garefrekes. Und diesmal dann im Tor (63.Spielminute). Der Bann war nun gebrochen. Der FFC Frankfurt weiterhin in Spiellaune. Renate Lingor sah fünf Minuten nach dem Anschlusstreffer wieder Kerstin Garefrekes. Eine kleine Flanke in den Rücken der SGS Abwehr und der Ausgleich war perfekt. Zum Thema individuelle Klasse ein Musterbeispiel in der 70. Spielminute. Birgit Prinz lässt locker ihre Gegenspielerinnen stehen und trifft zur Frankfurter Führung. Frankfurt marschierte weiter Richtung SGS Tor. Renate Lingor knallte in der 72. Spielminute das runde Leder an die Latte und verschießt einige Minuten später einen Elfmeter. Kathrin van Kampen hatte Birgit Prinz im Strafraum regelwidrig gelegt. Es gab noch weitere Möglichkeiten für den FFC. Doch |
es blieb beim 3:2 Sieg für den Tabellenführer.
Besonders bitter für die Heimmannschaft: kurz vor Schluss musste Linda Bresonik behandelt werden und konnte den Schlusspfiff nur von der Seitenlinie erleben. Abzuwarten wie schlimm die Verletzungen von Melanie Hoffmann und Linda Bresonik sind.
Das Verletzungspech bleibt der SGS leider weiterhin treu. ![]() Beide Mittelfeldstrateginnen überzeugten heute mit gutem Spiel: vorne Renate Lingor, rechts die später verletzte Melanie Hoffmann
SG Essen-Schönebeck
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