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1. Bundesliga, 13. SpieltagCrailsheim überrascht EssenSG Essen Schönebeck- TSV Crailsheim 0:2 (0:1) | ||
Text und Bilder von Heinz Günter Sporkel22.3.2007 Nach dem fußballfreien Wochenende auf Grund des Algarve Cup rollte diesen Sonntag der Ball wieder in Essen. Dabei empfing die SGS den Aufsteiger aus Crailsheim. Sicherlich war das Heimteam favorisiert. Doch stoppte die anhaltende Verletzungsmisere und ein kombinationssicheres Gästeteam um Trainer Günter Wörle die Essener Heimbilanz. Rechtzeitig vor dem Spiel schaltete Petrus die Regendüsen wieder an. Der Platz glich eher einer Badewanne. Das Spiel fing wie gewohnt um 14 Uhr an. Um es kurz zu machen, es war kein Fußballleckerbissen. Die SGS war bemüht, doch das Team von Ralf Agolli fand einfach nicht richtig ins Spiel hinein. ![]() Claudia Nußelt (rechts) schoss das erste Tor und bereitete das zweite vor. Links Essens Verteidigerin Carina Chojnacki Der TSV Crailsheim agierte zwar ballsicher, doch ohne Zug zum Tor. Anna Bornhoff hatte in der zehnten Spielminute die erste Tormöglichkeit. Ihr Lupfer konnte aber sicher von Stefanie Löhr gepflückt werden. In der 15. Spielminute verpasste Claudia Nußelt eine scharfe Flanke. Vier Minuten später wieder Anna Bornhoff, doch sie zog einen Ball ins kurze Eck am Tor vorbei. Im Gegenzug die erste große Torchance für Essen. Mirja Kothe mit einem schönen Alleingang, doch Rachel Howard im Tor von Crailsheim zeigte ihr Können. Danach passierte eigentlich nicht mehr viel. Beide Teams waren bemüht, doch es gelang wenig. Mirja Kothe hatte kurz vor der Pause mal den Hauch einer Chance, doch rollte ihr das runde Leder zu weit vom Fuß. ![]() In der Bildmitte Anna Bornhoff, die mit dem 0:2 kurz nach der Pause alles klar machte für Crailsheim. Rechts Carina Chojnacki, links Essens Kapitänin Stephanie Schubert Als sich alle Zuschauer und wohl auch die Spielerinnen mit einem 0:0 schon in der Pause wähnten, schlug dann Stefanie Löhr zu. Die SGS Torfrau einen Moment unkonzentriert und Claudia Nußelt sagte „danke” und brachte den TSV in Führung. So etwas |
Nach dem Spiel war der Jubel bei Crailsheim groß! Aufgrund der eigenen Verletztenmisere kam der Auswärtssieg beim allerdings ebenfalls verletzungsgeschwächten Tabellendritten überraschend. Drei wertvolle Punkte im Abstiegskampf! | |
bezeichnet der Fachmann als Tor zum günstigen Zeitpunkt.
Marina Wozniak aus Herne ließ dann auch gar nicht mehr zum Anstoß bitten. ![]()
Das 0:2 für Crailsheim: Claudia Nußelt (mit der 13) enteilt Janine Ganser und gibt nach innen, wo Anna Bornhoff vollstreckt. Im Bild unten umarmt Nußelt dann die Torschützin, Schiri Marina Wozniak pfeift zum Anstoß. Danach nahm das Spiel eigentlich den weiteren Verlauf der ersten Halbzeit. Die SGS versuchte zwar Crailsheim unter Druck zu setzen, doch dies gelang nicht sehr oft. Einzig Melanie Hoffmann erreichte ihre Normalform und war auch höchst unzufrieden mit dem Spielstand. So hatte Charline Hartmann in der 59. Spielminute nach Vorarbeit von Hoffmann und Kowalik die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch vergab. Mel Hoffmann knallte den Ball in der 71. Spielminute noch einmal an den Pfosten. Danach wusste man bei der SGS, heute geht nix mehr, es war halt der Wurm drin. Der Gast aus Crailsheim musste das Spiel dann auch noch mit zehn Frauen zu Ende bringen. Zwei Minuten vor Schluss verletzte sich die eingewechselte Birgit Müller. |
Am Ende gewann der TSV Crailsheim verdient in Essen. Das Team um Günter Wörle war an diesem Tag kombinationssicherer als die SGS. Man wollte das Spiel gewinnen und hatte danach eine tolle Heimfahrt. ![]() Man sieht es an der Miene von Essens Trainer Ralf Agolli (ganz links): so eine Niederlage muss erst mal verdaut werden! Am Mikro Crailsheims Coach Günter Wörle, in der Mitte Essens Manager Willi Wissink
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