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1. Bundesliga, 18. SpieltagZum Sieg gezittertSC 07 Bad Neuenahr- Hamburger SV 3:2 (1:0) | ||
Text und Bilder von Guido Kölzer7.5.2007 Am Ende mal wieder zum Sieg gezittert – Ein Tor Marke Sahnestück und zwei Konter Marke Lehrbuch: Das ist das Fazit des Spiels SC 07 Bad Neuenahr gegen den Hamburger SV. Bei sommerlichen Temperaturen begann das Spiel des SC 07 Bad Neuenahr gegen den Hamburger SV vor 820 Zuschauern. Bad Neuenahr hatte zu Begin der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, da der HSV sich zunächst an das Spiel heran tastete. Doch schon nach kurzer Spielzeit waren die ersten Ahhhh und Ohhh zu hören. Jasmin Stümper hatte auf der linken Seite im Strafraum die Hamburger Keeperin Bianca Weech umspielt. Die Hamburger Torhüterin machte dabei einen etwas ungeschickten Eindruck, so dass Jasmin Stümper wohl selbst so überrascht war den Ball an der Torauslinie noch am Fuß zu haben, dass sie ihn recht unkontrolliert zu Lydia Neumann passte, diese ihn allerdings nicht im Tor unterbringen konnte. ![]() Personalnot bei Bad Neuenahr: Maike Becker (links) aus der Zweitliga- mannschaft mußte auch heute wieder aushelfen. Hier gegen Anna Blässe (22) Ein paar Minuten später schaffte es Jasmin Stümper dann wieder auf der linken Seite sich durchzutanken und diesmal bediente sie Isabell Bachor. Diese lies sich nicht zweimal bitten und versenkte das Runde im Eckigen. Und plötzlich war Hamburg wach. Bad Neuenahr überlies den Hanseaten fast kampflos das Mittelfeld. Doch schafften diese es nicht, die nun vorhandene Überlegenheit im Mittelfeld in zählbares umzuwandeln. Friederike Engel vom HSV, heute eine der besten Spielerinnen, die die Norddeutschen auf dem Platz hatten, bediente die Hamburger Außenstürmer ein ums andere mal mit langen Bällen. Doch hatte der SC 07 heute eine richtig gute Abwehr. ![]() Zwei der besten heute. Jasmin Stümper und Friederike Engel (v. links) Anne-Kathrin Sabel, die heute den Liberoposten inne hatte, machte ihre Sache mehr als gut. Hamburg spielte und spielte, hatte das Spiel eigentlich im Griff, aber Tore waren Fehlanzeige. Und bei Bad |
Massenansammlung im Strafraum von Bad Neuenahr eine Minute vor dem Schlusspfiff, selbst Hamburgs Torhüterin Bianca Weech (Gelbes Trikot mit der 1 ) kam mit nach vorne. Doch es blieb beim Sieg für Bad Neuenahr! | |
Neuenahr eine ähnliche Situation,
zu viele Chancen wurden vergeben. Denn Bad Neuenahr tauchte trotz nun herrschender Feldüberlegenheit der Gäste öfters vor deren Tor auf als umgekehrt. Fazit: Die Hamburger Stürmerinnen übernahmen nicht die Bälle, die ihnen das Mittelfeld nach vorne brachte, und die von Bad Neuenahr brachten die Bälle nicht im Tor unter. ![]() Der ging drüber. Freistoß des HSV In der zweiten Halbzeit verstärkte der HSV dann den Druck aufs Tor vom SC 07 und Jasmin Paganetti musste sich wieder einmal richtig lang machen, um einen Schuss von Imke Wübbenhorst gerade noch so übers Tor lenken zu können. Kurz später hatte Shelley Thompson den Ausgleich auf dem Fuß, doch zum Glück von Schacht´s Truppe senkte sich der Schuss genau auf die Latte. ![]() Jasmin Stümper, normal in der Zweitligamannschaft zu Hause. Musste aufgrund der Verletzungsmisere ins BL-Team aufrücken Was nun folgte, stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Bad Neuenahr drehte bei einem Konter richtig auf. Sarah Schmitz hob den Ball mit links vors Tor und Lydia Neumann musste nur noch den Kopf hinhalten. 2:0! In der 77. Minute. Viele Besucher im Stadion dachten jetzt, das Lydia Neumann ausgewechselt würde. Hatte sie doch ihr Tor geschossen. Aber nein. Kurz später hatte sie ihr Torriecher an die Stelle gebracht, an der eine Flanke von Jasmin Stümper landete. Einmal Fuß hinhalten und 3:0! |
In der Zuversicht des sicheren Sieges (3:0 und nur noch 10 Minuten zu spielen) wurde man auf der Seite von Bad Neuenahr nachlässig. Jetzt drehte der HSV wieder auf und bekam auch neue Hoffnung, als Lena Goeßling im Kampf um den Ball zusammen mit Vanessa Schröer zu Boden ging. Die Schiedsrichterin entschied auf Strafstoß. 3:1 in der 84. Minute. In der 87. Minute war es Shelley Thompson, die den Ball äußerst gefühlvoll über die zu weit vor ihrem Tor stehende Jasmin Paganetti hob. 3:2! Das schönste Tor des Tages, doch leider kann man sich dafür nichts kaufen. In der Nachspielzeit warf Hamburg dann alles, was auf dem Platz war, nach vorne. Selbst Bianca Weech tauchte in dem Strafraum auf, den sie in der ersten Hälfte des Spieles noch „Ihr eigen“ bezeichnete. Es reichte nicht mehr. Bad Neuenahr zitterte sich in den letzten Minuten zum 3:2 Sieg. ![]() Torschützin und Vorbereiterin. Jasmin Stümper und Lydia Neumann (v. links)
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