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1. Bundesliga - 15. SpieltagEin Klassenunterschied beim Scheibenschießen1. FFC Turbine Potsdam - FSV Frankfurt 16:0 (7:0) | ||
Von Marko Schiller (Text) und Jan Kuppert (Fotos) 04.04.2006 Immerhin 1007 Zuschauer hatten sich zu diesem Spiel eingefunden, bei dem es nicht darum ging, ob Turbine gewinnt, sondern wie hoch. Die letzten Ergebnisse der Frankfurterinnen waren allerdings auch in Potsdam nicht verborgen geblieben und so schickte Trainer Schröder seine beste Elf auf den Platz, bis auf die angeschlagene Britta Carlson. FSV-Neuzugang Christine Kanscyk (l.) gegen Navina Omilade Von der ersten Minute an machte Potsdam Druck und kam zu diversen Torchancen, wobei es Frankfurt kaum gelang die eigene Spielhälfte zu verlassen. In der 9. Minute eröffnete dann Isabel Kerschowski den Torreigen. Trotz drückender Überlegenheit und zahlreichen Chancen gelang Potsdam vorerst nicht der zweite Treffer. Diesen erzielte dann Navina Omilade in der 25.Minute. Nun schien der Bann gebrochen und Turbine nutzte die sich bietenden Chancen. In der 28. Minute erhöhte Anja Mittag auf 3:0. Nur zwei Minuten später tat Conny Pohlers etwas für ihr Torekonto und erhöhte auf 4:0. In der 33. Minute war es dann Petra Wimbersky, die das 5:0 markierte. Dies schien zunächst auch der Halbzeitstand zu werden, allerdings hatten Anja Mittag und Isabel Kerschowski kein Mitleid mit Frankfurt. In der 43. und 44. Spielminute erhöhten sie das Ergbnis auf 7:0. Besonders der zweite Treffer von Isabel Kerschowski war sehenswert. Sie spielte ihre Laufstärke aus und setzte einen Sprint aus dem Mittelfeld an, bei dem sie durch die gesamte Abwehr spazierte und überlegt ins Tor traf. Schossen gemeinsam fünf Tore: Petra Wimbersky (l./3) und Cristiane
So ging es mit 7:0 in die Halbzeitpause, aus der die zweifache Torschützin Isabel Kerschowski nicht zurückkehrte. Ihren Platz nahm Cristiane ein. Eben jene Spielerin wollte dann ihren Sturmkolleginnen nicht nachstehen und traf bereits in der 52. Minute zum 8:0 nach schönem Zuspiel von Petra Wimbersky. Nur vier Minuten später erhöhte wiederum Cristiane auf 9:0, |
Die Frankfurterinnen steckten nicht auf und mühten sich redlich gegen die klar überlegene Potsdamer Mannschaft. Hier Esma Gado (l.) gegen Nationalspielerin Anja Mittag. | |
nachdem sie einen Abpraller vom Torpfosten einschob. Der FSV Frankfurt kämpfte verzweifelt gegen jedes Tor an - hier Torfrau Verena Volz, Widad Naji (l.) und Vjollca Maksuti am Boden, die Potsdams Conny Pohlers am Torschuss hindern wollen. Spätestens jetzt war klar, dass es ein deutliches Ergebnis werden würde, und Frankfurt bemühte sich redlich. Eigene Entlastungsangriffe gab es nicht, lediglich einmal gelangten sie in die Nähe des Potsdamer Strafraums in der zweiten Halbzeit.Diese drückende Überlegenheit nutzte Conny Pohlers in der 63. Minute aus und erzielte das 10:0. Deniz Özer und Ivonne Baerthel (l.) können mit ihrer Torfrau Verena Volz den Treffer von Conny Pohlers nicht verhindern. In der 74.Minute gelang dann Karolin Thomas der schönste Treffer des Tages. Mit links nahm sie eine Ball aus 20 Metern volley, der wie ein Strich ins rechte obere Eck flog. Nur eine Minute später erhöhte Anja Mittag per Lupfer über Keeperin Verena Volz zum 12:0. War sich vermutlich des Mitleids aller Zuschauer sicher: FSV-Torfrau Verena Volz, die ein noch höheres Ergebnis verhinderte. In der 77. Minute zeigte dann Petra Wimbersky ihren Torriecher, als sie in der allgemeinen Verwirrung im Strafraum am schnellsten reagierte und einnetzte: 13:0. |
Damit war das Hinspielergebnis erreicht, aber es war noch nicht Schluß. Erneut Navina Omilade (81.) und Petra Wimbersky (85.) erhöhten auf 15:0 kurz vor Spielschluß. Den Schlußpunkt setzte Peggy Kuznik, die per Kopf in der 89. Minute nach einer Ecke traf und den Endstand von 16:0 herstellte. Insgesamt ein auch in der Höhe verdienter Sieg der Heimmannschaft, die nicht einen Gang zurückschaltete, sondern konstant 90 Minuten Druck aufbaute und Torhunger zeigte.
Nachtrag des Autors:
Aufstellungen 1. FFC Turbine Potsdam FSV Frankfurt: | |