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Damallsvenskan
Brasilianische Eckball-Zauberin
Bericht vom 18. Spieltag | ||
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Text: Volker Lieberum und Jessica Julin Archivfoto: Kalle Prorok 12.09.2005
Nachdem Marta von Umeå IK schon in der Begegnung gegen Örbro einen Eckball
direkt verwandelt hatte, wiederholte sie den Trick dieses Wochenende in der Partie Umeå IK - Sunnanå SK gleich zweimal.
In den beiden anderen Sonntagsspielen, mit jeweils über 1000 Zuschauer und deutlich mehr als die Begegnungen am Samstag (323 in Göteborg und 474 in Själevards) trennten sich Hammarby IF - Djurgården/ Älvsjö 0:2 und Mallbackens IF - AIK 4:0. Am 18. Spieltag scheint sich Örebro DFF wieder gefangen zu haben. Nachdem die Mannschaft unter der Leitung von Pia Sundhage in den letzten Spielen bittere Niederlagen hinnehmen musste, 2:7 gegen Umeå zu Hause und 1:8 in Malmö sowie im Pokal vom Aufsteiger QBIK mit 3:1 aus dem Wettbewerb gekickt zu werden, empfing man heute zu Hause das starke Team aus Linköping. Vor 903 Zuschauern ging man in der 28. min. in Führung und baute das noch in der zweiten Hälfte in der 50. min. zum 2:0 Vorsprung aus. Diesen Vorsprung verteidigte man bis kurz vor Spielschluss. Da gelang Linköping der Anschlusstreffer. Örebro gewann 2:1 und behielt drei Punkte zu Hause.
Auch dieses Wochenende mussten die beiden Kellerkinder der Tabelle, QBIK und Själevards IK die Punkte abgeben und konnten damit nicht ihre schlechte
Ausgangslage verbessern. |
Eine Eckball-Virtuosin par excellence, Marta von Umeå IK | |
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In Göteborg musste sich QBIK am Samstag mit 3:1 geschlagen geben. Zwar konnte die frühere Frankfurterin Jenny Meier ihre Mannschaft mit 1:0 in der 23. min in
Führung bringen, doch schon bis zur Halbzeit fielen zwei Tore für die Heimmannschaft Kopparbergs/ Göteborg FC. Den Anschlusstreffer erzielte übrigens Jessica Julin.
In der zweiten Hälfte stelle dann Lotta Schelin den Endstand her. Hier ist Jessies Bericht: Wir sind sehr langsam in die Begegnung gegangen und waren nicht mit dem Herzen dabei. Doch als dann QBIK ihr erstes Tor, durch Jenny Meier erzielte, ging ein Ruck durch die Mannschaft und wir sind aufgewacht. Einige unserer Spielerinnen waren während der Woche krank und wieder andere fühlten sich etwas schlapp. Aber das soll keine Entschuldigung für die Weise sein, wie wir das Spiel begonnen haben. Je länger wir dann im Spiel waren, umso besser lief es dann mit uns. Am Ende der ersten Hälfte erzielten wir dann zwei Tore, das erste davon war ein Kopfball von mir. Übrigens mein erstes Tor in dieser Saison. Die zweite Hälfte sah dann mehr oder weniger nur ein Team auf dem Feld. Als dann noch das dritte Tor für uns fiel, konnten wir das Match als gewonnen abhaken.
Vor der Begegnung haben wir viel darüber geredet wie wichtig es ist, eine große Moral zu zeigen und mit dem Herz in dieses Match zu gehen, da ja viele von uns entweder
von der harten Spielvorbereitung oder durch Krankheit sehr kaputt waren. |
Unglücklicherweise haben wir 12-15 Punkte in Begegnungen abgegeben, die wir eigentlich hätten gewinnen sollen. Ich denke nächstes Jahr werden wir daraus lernen und mit 2-3 mehr erfahrenen Spielerinnen bin ich sicher, werden wir mit Göteborg um den goldenen ersten Platz kämpfen. Ich selbst habe vier anstrengende Spiele in den letzten 1 ½ Wochen hinter mir und ich kann es definitiv in meinem Körper fühlen. Die nächste Begegnung ist Gott sei Dank erst wieder am Sonntag in Malmö. Damit habe ich genug Zeit, mich wieder zu erholen. Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann meiner früheren Mannschaft Umeå IK zum Meisterschaftsgewinn über Malmö zu helfen. Noch besser wäre es, wenn ich das entscheidende Tor schießen würde.
Jenny Meier sagte mir dazu in einem Telefongespräch:
In der zweiten Hälfte hat sich dann der ganze Spielverlauf zu Gunsten von Göteborg gedreht. Zuerst erzielte Lotta Schelin das 3:1 (58. min.) und dann wurde unsere
Torhüterin Maria Busk, nachdem die Schiedsrichterin ein Foul an Lotta Schelin in der 65. min. gesehen haben will, vom Platz gestellt. Selbst Lotta sagte hinterher, dass es kein Foul war. Die restliche Zeit mussten wir dann mit 10 Spielerinnen auskommen. | |